Trainieren Sie regelmäßige Schlaf- und Wachzeiten

Geregelte Schlaf- und Wachzeiten sind in erster Linie eine Frage der Gewohnheit. Bei Schlafstörungen sollten Sie daher Ihre Gewohnheiten ändern und einen für Sie persönlich idealen Schlaf-wach-Rhythmus entwickeln. Halten Sie diese Schlafzeiten in der Zukunft möglichst konsequent ein. Gehen Sie immer zur gleichen (späten) Zeit ins Bett und stehen Sie zur gleichen (frühen) Zeit auf. Diese Regelmäßigkeit ist die beste Grundlage für eine gute Nachtruhe. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Auf Basis der Analyse Ihres persönlichen Schlafverhaltens kennen Sie Ihre optimalen Wach- und Schlafzeiten.

Beginnen Sie nun, mit den Einschlaf- und Aufwachzeiten zu experimentieren. Wann Sie zu Bett gehen, machen Sie wahrscheinlich davon abhängig, wann Sie morgens aufstehen müssen. Von der geplanten Zeit des Aufstehens ziehen Sie also die gewünschten acht, sieben oder sechs Stunden ab. Vielleicht ist Ihre innere Uhr aber zu dieser Uhrzeit noch gar nicht zum Schlafen bereit. Verschieben Sie daher versuchsweise Ihre Einschlafzeit täglich im 5-Minuten-Abstand nach hinten. Möglicherweise klappt das Einschlafen dann bereits besser.
Ähnliches gilt für die Aufwachzeiten: Klingelt der Wecker gerade dann, wenn Sie sich im Tiefschlaf befinden, fällt das Aufstehen besonders schwer. Stellen Sie sich den Wecker daher doch einmal testweise 15 oder 30 Minuten früher.