Beispiel für ein Schlaftraining gegen Schlaflosigkeit
- Vereinbaren Sie mit sich selbst für die nächsten ein bis zwei Wochen ein Schlaffenster von ungefähr fünf Stunden. Definieren Sie exakt und schriftlich den Beginn und das Ende dieses Schlaffensters.
- Erlauben Sie sich zwischendurch keinen Mittagsschlaf, bis Sie wieder geregelt schlafen und sich Ihre Schlafstörungen verringert haben.
- Halten Sie sich strikt an diese Zeiten: Wenn Sie also nachts um 24 Uhr ins Bett gehen, stehen Sie um 5 Uhr morgens wieder auf. Bleiben Sie auf keinen Fall länger liegen.
- Nach kurzer Zeit wird Ihr Körper für die festen Schlafzeiten dankbar sein und das Schlaffenster akzeptieren.
- Nun können Sie versuchen, die Schlafzeiten zu verlängern. Definieren Sie in der darauf folgenden Woche eine Schlafzeit von sechs Stunden und fahren Sie mit dem Training fort.
Anmerkung: Vielleicht bemerken Sie im Laufe Ihres Schlaftrainings, dass Sie sich nach sechs Stunden Schlaf erholter fühlen als nach sieben oder acht Stunden. Dann belassen Sie es bei diesen sechs Stunden und vertrauen Sie Ihrem Körper: Das veränderte Schlafmuster von Kurzschläfern gleicht die kürzere Schlafzeit dadurch aus, dass der Schlaf längere Tiefschlafphasen enthält.
Ein Schlaftraining können Sie auch unter professioneller Anleitung durchführen. In Deutschland gibt es einige Schlafschulen, die Wochenendseminare anbieten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, Schlaflabor oder bei einer Selbsthilfegruppen nach solchen Angeboten.