Vitamin-B6-Mangel Ursachen

Ein ernährungsbedingter Vitamin-B6-Mangel kommt bei gesunden Menschen nur selten vor. Eine Ausnahme ist denkbar bei Sportlern, die extrem viel Eiweiß zu sich nehmen. (zum Beispiel in Form von Proteindrinks). In dem Fall besteht ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6. Denn je mehr Eiweiß wir dem Körper zufügen, desto mehr Vitamin B6 benötigt er.

Kranke Menschen haben ein erhöhtes Risiko, einen Vitamin-B6-Mangel zu erleiden. So ist ein Vitamin-B6-Mangel nach strengen einseitigen Diäten möglich, ebenso durch Mangel- und Fehlernährung. Besonders gefährdet sind Krebs-Patienten, die aufgrund einer Chemotherapie und/oder Bestrahlung Nahrung nicht mehr ausreichend zu sich nehmen können. Bei diesen Personen besteht neben dem Vitamin-B1-Mangel meist noch ein Mangel an anderen Vitaminen wie Vitamin C, Vitamin A oder Vitamin E, Nährstoffen, Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Kalzium und Spurenelementen wie Jod und Eisen.

Eine verminderte Vitamin-B6-Aufnahme kann durch Darmerkrankungen bedingt sein. Dazu gehört zum Beispiel Morbus Crohn aus der Gruppe der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6 besteht in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Personen, die über längere Zeit Medikamente einnehmen, wie:Auch Alkoholabhängigkeit führt häufig zu Vitamin-B6-Mangel. Einerseits ernähren sich alkoholabhängige Menschen nicht mehr ausgewogen, zweitens verhindert Alkohol die Aufnahme von Vitamin B6 aus dem Darm in den Körper.