Dysthymie und bipolare Störung

Bei einigen Betroffenen ist die Stimmung dauerhaft gedrückt. Diese anhaltende depressive Störung bezeichnet man als Dysthymie. Diese Form der Depression hält mindestens zwei Jahre, oftmals auch länger als fünf Jahre an. Ihre Symptome stellen im Allgemeinen keine schwere Beeinträchtigung des täglichen Lebens dar. Das Vorhandensein einer Dysthymie erhöht allerdings das Risiko einer schweren Depression.

Bei einer so genannten bipolaren Störung wechseln Phasen der Depression mit Phasen ungewöhnlicher Hochstimmung ab. Derartige Phasen werden auch als manisch bezeichnet. In der manischen Phase sind die Betroffenen hyperaktiv, enthemmt und geben sehr viel Geld aus. „Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt sein“ ist für die bipolare Störung typisch. Bipolar heißt die Krankheit, weil die Stimmung zwischen diesen zwei extremen Phasen, also dem negativen und positiven Pol, hin und her schwankt.