Unterstützung der ärztlichen Maßnahmen durch Verhaltensänderungen
Darüber hinaus können Betroffene durch Veränderung ihres Verhaltens in vielen Fällen selbst etwas gegen Schlafapnoe tun und eine ärztliche Behandlung unterstützen. Dazu gehören folgende Maßnahmen:
- Vermeidung von Alkohol: Schon in kleinen Mengen kann Alkohol die Häufigkeit und die Dauer der nächtlichen Atemstillstände verdoppeln.
- Gewichtsreduktion: Bei Übergewicht kann bereits eine Abnahme von zirka zehn Kilogramm sowohl die nächtliche Atmung als auch die Schlafqualität erheblich verbessern.
- Regelmäßige Schlaf-Wach-Zeiten: Durch geregelte Einschlaf- und Aufwachzeiten verbessert sich das allgemeine Schlafverhalten.
- Regelmäßiger Mittagsschlaf beziehungsweise Kurzschlaf am Tage hilft gegen die Tagesschläfrigkeit.
- Keine Einnahme von Schlaftabletten ohne ärztliche Verordnung. Viele Medikamente können die Atmungsaktivität herabsetzen und Schlafapnoe begünstigen.
- Vorsicht bei der Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente gegen Kopfschmerzen und Angstzustände. Sie können sich negativ auf Schlaf und Atmung auswirken.
- Nicht in Rückenlage schlafen. Ein im Rücken platziertes Kopfkissen oder ein auf dem Rückenteil des Schlafanzugs angenähter Tennisball kann unbeabsichtigte Lageveränderungen verhindern.
- Medikamente gegen Verstopfung der Nase sind in manchen Fällen sehr sinnvoll.