Wenn Nachts die Luft wegbleibt
Durch einen zeitweiligen Verschluss der oberen Atemwege wird das Luftholen unmöglich. Es kommt zu einem Atemstillstand, der zwischen zehn Sekunden und zwei Minuten lang dauern kann. Dadurch sinkt der Sauerstoffanteil im Blut. Das Gehirn wird alarmiert und veranlasst sofort eine Gegenreaktion. Blutdruck und Herzfrequenz schnellen hoch und der Körper versucht, die Atembarriere zu sprengen.
In der Folge wacht der Patient auf und ringt nach Luft. Dadurch ist der Schlaf gestört. Die dauernden Aufwachreaktionen - häufig zwischen zehn und zwanzig Mal in der Stunde - verhindern, dass der Betroffene durchschläft. Tiefschlaf- und REM-Anteil des Schlafes verringern sich deutlich, was einen erholsamen Schlaf verhindert.