Diagnose-Kriterien bei Schlafapnoen
Eine Schlafapnoe liegt vor, wenn nächtliche Atemstillstände häufiger als fünf Mal pro Stunde und mit einer Dauer von mehr als zehn Sekunden auftreten. Abhängig von der Häufigkeit und der Länge der Atemstillstände sowie der vermuteten Ursache wird Ihr Arzt seine Diagnose stellen:
- Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS): Erschlaffung der Rachenmuskulatur
- Zentrales Schlafapnoe-Syndrom: fehlender Atemreiz des Gehirns
- Gemischtes Schlafapnoe-Syndrom: Mischung aus obstruktiver und zentraler Apnoe. Mehr als 95 Prozent der Schlafapnoe-Patienten gehören dieser Gruppe an.
- Andere Arten von Schlafapnoen, zum Beispiel chronische Erkrankungen der Lunge (Asthma, Bronchitis)