Angeborene Angstreaktionen

Angst ist ein Schutzmechanismus des Menschen. Angst hilft, das Überleben des Menschen zu sichern. Angst warnt vor Gefahren und stellt den Körper bei akuter Gefahr so ein, dass er auf die Gefahr reagieren kann.

Ein großer Teil dieser Flucht- oder Schreckreaktion läuft unbewusst ab. Das heißt, er entzieht sich weitgehend der individuellen Kontrolle. So zucken beispielsweise die meisten Menschen instinktiv zusammen, wenn sie unvermittelt einen lauten Knall hören. Besonders deutlich wird das bei Kindern. Nahezu jedes Kind fürchtet sich beispielsweise vor Blitzschlag und Donner. Eine Angst, von der Entwicklungspsychologen sagen, dass sie in den Erbanlagen festgelegt ist.

Reaktionen genetisch festgelegt 

Ebenso in den Genen festgelegt sind die körperlichen Reaktionen auf Angst. Solche Angstreaktionen sind völlig normal. Ebenso normal ist es, dass sich die biologischen Reaktionen von Mensch zu Mensch unterscheiden.

Ebenso normal ist es, dass sich die biologischen Reaktionen von Mensch zu Mensch unterscheiden. Jüngste Forschungen belegen, dass die allgemeine Angstbereitschaft schon von Geburt an festgelegt ist. Es gibt also einen erblichen Einfluss auf die Bereitschaft, Angst zu zeigen. Manche Menschen sind einfach ängstlicher als andere. Diese erhöhte Angstbereitschaft bedeutet aber nicht zwangsläufig eine Angststörung. Allerdings haben ängstlichere Menschen ein höheres Risiko, unter bestimmten Umständen eine Angststörung zu entwickeln.