Fieber Behandlung

Da Fieber sehr viele Ursachen haben kann, muss der Arzt zunächst erfragen, welche weiteren Beschwerden der Patient hat oder ob er bestimmte Medikamente einnimmt. Auch Auslandsaufenthalte sind von Interesse, denn sie können auf eine Infektion mit bestimmten Erregern wie etwa Malaria hinweisen.

Grundsätzlich wird der Arzt versuchen, die Ursache für das Fieber zu beseitigen. Besteht beispielsweise eine bakterielle Infektion, kann er diese mithilfe des Antibiotikums Co-trimoxazol behandeln. Tritt das Fieber im Zusammenhang mit einer Erkältungskrankheit auf, steht beispielsweise die Wirkstoffkombination Diphenylpyralin-HCl + Metamfepramon-HCl + Acetylsalicylsäure zur Verfügung. Eine erhöhte Körpertemperatur als Folge entzündlicher Erkrankungen kann mit Diazepam behandelt werden.

Wird keine Grunderkrankung gefunden, lässt sich das Fieber mit den bereits genannten Mitteln Acetylsalicylsäure und Ibuprofen (für Erwachsene) sowie Paracetamol (für Kinder) senken. Als weitere Wirkstoffe kann der Arzt Naproxen, Phenazon und Diclofenac verordnen.

In besonderen Fällen kann der Arzt das fiebersenkende und schmerzstillende Metamizol verschreiben. Aufgrund der Nebenwirkungen sollten diese Mittel allerdings nur zum Einsatz kommen, wenn verträglichere Medikamente keinen Erfolg gebracht haben.

Besteht bei Kindern eine erhöhte Bereitschaft zu Fieberkrämpfen, kann krampfvorbeugend zu Beginn einer Fieberepisode der Wirkstoff Diazepam verabreicht werden.