Fünf Untergruppen der nichtsteroidalen Antirheumatika

Die meisten nichtsteroidalen Antirheumatika leiten sich von Säuren ab. Deshalb reichern sie sich gut in entzündetem Gewebe an. Insgesamt werden fünf Untergruppen unterschieden:

  • Abkömmlinge der Salicylsäure, zu denen die innerlich anwendbare Acetylsalicylsäure gehört sowie die nur äußerlich anzuwendenden Wirkstoffe Salicylsäure und Hydroxyethylsalicylat
  • Abkömmlinge der Propionsäure wie Ibuprofen
  • Essigsäureverbindungen, zu denen der viel gebrauchte Entzündungshemmer Diclofenac gehört, der allerdings weniger schmerzlindernd ist
  • Oxicame wie das Piroxicam, sind Wirkstoffe, die nicht sauer, aber ebenfalls entzündungshemmend wirken
  • sogenannte Coxibe wie das Celecoxib die ganz gezielt das Enzym COX-2 ausschalten