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Verapamil Verla retard 240 mg Nebenwirkungen

Achtung!

Dieses Medikament ist außer Handel. Beachten Sie unbedingt diese Hinweise!
Hersteller
Verla-Pharm Arzneimittelfabrik, Apotheker H. J. v. Ehrlich GmbH & Co. KG
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Verapamil Verla retard 240 mg gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Verapamil, der Wirkstoff in Verapamil Verla retard 240 mg haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Verapamil in Verapamil Verla retard 240 mg lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Übelkeit, Völlegefühl, Verstopfung.

Häufige Nebenwirkungen

Müdigkeit, Nervosität, Schwindel, Benommenheit, nervliche Missempfindungen, Nervenerkrankungen, Zittern, Entstehung einer Herzmuskelschwäche, Verschlimmerung einer vorbestehenden Herzmuskelschwäche, übermäßiger Blutdruckabfall, Blutdruckabfall bei Körperlagewechsel (zum Beispiel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen), Herzschlagverlangsamung, Blockade des Sinusknotens (AV-Block I. Grades), Knöchel-Ödeme, vorübergehende Hautrötung und Wärmegefühl (Flush), allergische Reaktionen (Hautrötungen, Juckreiz, Nesselsucht, makulopapulöse Exantheme, Erythromelalgien - eine anfallsartige Durchblutungserhöhung der Finger und Füße nach Wärmeeinwirkung), Kopfschmerzen.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Verminderte Insulin-Ausschüttung, spürbares Herzklopfen, Herzrasen, schwere Blockade des Sinusknotens (AV-Block II. oder III. Grades), Bronchialkrämpfe, Ohrensausen (Tinnitus), Leberentzündung (allergisch bedingt, mit vorübergehender Leber-Enzym-Werterhöhung), Impotenz.

Seltene Nebenwirkungen

Unterhautblutungen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Brustschwellung (bei Langzeitbehandlung von älteren Patienten: bildet sich nach Absetzen von Verapamil zurück).

Sehr seltene Nebenwirkungen

Unwillkürliche Bewegungen (Parkinson-Syndrom, Veitstanz-artige Störungen wie Choreoathetose (ausgeprägte Bewegungsunruhe), Fehlregulationen des unbewußten Nervensystems, die sich meist nach Absetzen von Verapamil zurückbilden), Herzstillstand durch Ausfall des Sinus-Knotens, Darmverschluss, Zahnfleischwucherungen (Zahnfleischentzündungen und Blutungen, bilden sich nach Absetzen von Verapamil zurück), schwere allergische Reaktionen wie Gefäßschwellungen (Angioneurotisches Ödem) und Stevens-Johnson-Syndrom, Licht-bedingte Hautentzündung, Muskelerkrankungs-Verschlimmerung (von Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom, fortgeschrittener Duchenne-Muskeldystrophie), Blutkonzentrationserhöhung des Hormons Prolaktin, krankhafter Milchfluss aus der Brustdrüse (auch beim Mann).

Besonderheiten

Bei Patienten mit Herzschrittmacher kann Verapamil möglicherweise zu einer gewissen Unempfindlichkeit gegen die Signale des Gerätes führen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Colchicin (Wirkstoff zur Gichtbehandlung) wurde in einem Einzelfall über Lähmungen (Paralyse) und ausgeprägte Schwäche in Armen und Beinen (Tetraparese) berichtet. Die gleichzeitige Anwendung von Verapamil und Colchicin wird nicht empfohlen.