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Urbason solubile forte 250 mg/-1000 mg Warnhinweise

Hersteller
Aventis Pharma Deutschland GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bitte beachten Sie bei der Anwendung von Urbason solubile forte 250 mg/-1000 mg die unten aufgeführten Warnhinweise.

  • Die Langzeit-Anwendung des Medikaments erfordert regelmäßige ärztliche Kontrollen (auch augenärztlich).
  • Das Medikament erhöht die Calcium-Ausscheidung und damit das Osteoporose-Risiko.
  • Eine längerdauernde Behandlung sollte langsam beendet werden, um Muskel- und Gelenkschmerzen zu vermeiden.
  • Diabetiker benötigen während der Behandlung mit dem Medikament eventuell mehr Insulin oderorale Antidiabetika.
  • Während der Behandlung mit dem Medikament ist bei Patienten mit Bluthochdruck eine regelmäßige Blutdruckkontrolle erforderlich.
  • Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche sind sorgfältig ärztlich zu überwachen, da das Medikament die Gefahr einer Verschlechterung erhöht.
  • Die Behandlung eines Myasthenia gravis-Patienten mit dem Medikament sollte im Krankenhaus begonnen werden, da zu Beginn eine Symptomverschlechterung seines Leidens eintreten kann.
  • Die Behandlung mit dem Medikament erhöht die Infektanfälligkeit und kann andererseits die Anzeichen einer bestehenden oder sich entwickelnden Infektion verschleiern.
  • Bei äußerlicher Anwendung des Medikaments im Gesicht sollte der Wirkstoff nicht ins Augegelangen.
  • Das Medikament führt zu einer erhöhten Kaliumausscheidung, weshalb auf eine ausreichende Kalium-Zufuhr und regelmäßige ärztliche Kontrollen des Blutkaliumgehalts zu achten ist.
  • Bei äußerlicher Anwendung bedürfen mögliche Hautinfektionen durch Bakterien und Pilze einer zusätzlichen speziellen Behandlung.
  • Impfungen können durch die Behandlung mit dem Medikament weniger wirksam sein.
  • Das Medikament kann die Hautreaktionen auf Allergietests unterdrücken.
  • Bewahren Sie die Ampullen sind im Umkarton auf, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • Bei einer Mischung mit Infusionslösungen, die einen pH-Wert von 5,6 und darunter haben, sind Trübungen beziehungsweise Ausfällungen möglich.
  • Bei kalziumhaltigen Lösungen kommt es nach dem Mischen im neutralen und alkalischen Bereich zum Niederschlag von Kalziumphosphat.
  • Die Injektions- beziehungsweise Infusionslösung ist in der beigefügten Menge Wasser für Injektionszwecke bei einer Raumtemperatur von 20 bis 25 Grad Celsius innerhalb von 24 Stunden zu verbrauchen, nach einer Verdünnung mit 5-prozentiger Glucoselösung,  0,9-prozentiger Kochsalzlösung und Ringerlösung ist die Haltbarkeit für acht Stunden nachgewiesen. Um eine bestmögliche Keimfreiheit zu erreichen, sollte die Lösung jedoch möglichst sofort verwendet werden.
  • Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort eingesetzt wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich.
  • Die Lösung ist nur zur einmaligen Anwendung bestimmt, Restmengen sind zu verwerfen.
  • Das Medikament enthält Natrium. Bei der 250 Milligramm-Dosierung sind das weniger als 1 Millimol (entsprechend 23 Milligramm) Natrium pro Ampulle und bei der 1000 Milligramm-Dosierung 2,8 Millimol (entsprechend 64,4 Milligramm) Natrium pro Ampulle. Das muss bei natriumarmen beziehungsweise kochsalzarmen Diäten beachtet werden.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.