Tramazolin Gegenanzeigen

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Tramazolin darf dieser Wirkstoff nicht angewendet werden.

Die Anwendung in der Nase ist bei trockener Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca) verboten, im Augenbereich besteht ein Behandlungsverbot bei einer speziellen Form des erhöhten Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom).

Tramazolin sollte nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung von Nutzen und Risiko eingesetzt werden beiEine Anwendung in der Nase sollte nicht länger als fünf bis sieben Tage dauern und darf erst nach einer Pause von mehreren Tagen wiederholt werden.

Die Behandlung am Auge sollte beendet werden, wenn sich innerhalb von drei Tagen die Augenrötung und -reizung nicht bessert oder sogar verschlimmert. Da es sich um eine ernsthafte Augenerkrankung handeln könnte, ist in solchen Fällen ein Augenarzt aufzusuchen.

Tramazolin bei Schwangerschaft & Stillzeit

Im ersten Drittel der Schwangerschaft darf Tramazolin als Wirkstoff in Nasentropfen nicht angewendet werden. In den restlichen Monaten und der Stillzeit sowie beim Gebrauch von tramazolinhaltigen Augentropfen ist vorher ein Arzt zu befragen.

Tramazolin und Kinder

Die Anwendung des Wirkstoffes in Form von Augentropfen ist bei Säuglingen und Kindern bis zu sechs Jahren verboten.

Zur Abschwellung der Nasenschleimhäute darf Tramazolin bei Kindern unter sechs Jahren nur in Form von Lösungen mit 0,5 Prozent Wirkstoffgehalt angewendet werden. Säuglingen darf Tramazolin nicht in Form eines Sprays verabreicht werden. Es könnte dabei unter Umständen zu Atemstörungen und Ohnmacht durch den Übertritt des Wirkstoffs in den Körperkreislauf kommen.

Zur Anwendungsdauer ist grundsätzlich der Arzt zu befragen. Besonders bei Kindern ist auf eine genaue Dosierung und kurze Anwendungsdauer zu achten. Der Wirkstoff kann in dieser Altersgruppe leichter als bei Erwachsenen in den Körperkreislauf übertreten und dort zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.