- Anzeige -

Roaccutan Nebenwirkungen

Achtung!

Dieses Medikament ist außer Handel. Beachten Sie unbedingt diese Hinweise!
Hersteller
Roche Pharma AG
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Roaccutan gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Isotretinoin, der Wirkstoff in Roaccutan haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Isotretinoin in Roaccutan lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Das Auftreten der Nebenwirkungen einer innerlichen Anwendung von Isotretinoin beginnt meist nach zehn bis 14 Tagen. Die meisten Nebenwirkungen bilden sich nach Beendigung der Therapie zurück.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Blutarmut, beschleunigte Rote-Blutkörperchen-Senkung, Blutplättchenmangel, Blutplättchenüberschuss, Lidrandentzündung, Bindehautentzündung, trockene Augen, Augenreizung, Blut-Leber-Enzym-Werterhöhung (Transaminasen), trockene Lippen mit Lippenentzündung, Hautentzündung, trockene Haut, allgemein trockene Schleimhaut, trockene Nasenschleimhaut mit Nasenbluten, Hautabschälung, Juckreiz, Hautausschlag mit Rötung, Hautverletzlichkeit (Risiko von Schürfwunden), Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Rückenschmerzen (vor allem bei jugendlichen Patienten), Blut-Triglyzeride-Werterhöhung (Blutfettwertanstieg), Blut-HDL-Wertverminderung (Verminderung des "guten" Cholesterins).

Häufige Nebenwirkungen

Mangel an neutrophilen Granulozyten (bestimmte Abwehrzellen), Kopfschmerzen, Nasenbluten, Nasentrockenheit, Nasen-Rachen-Entzündung, Blut-Cholesterin-Werterhöhung, Blutzucker-Überschuss, Blut im Urin, Eiweiß im Urin.

Seltene Nebenwirkungen

Allergische Hautreaktionen, allergische Allgemeinreaktionen, Überempfindlichkeit, Depression, Depressions-Verschlimmerung, Aggressions-Neigung, Angstgefühle, Stimmungsschwankungen, Haarausfall.

Sehr seltene Nebenwirkungen

Hautinfektionen (mit grampositiven Bakterien), Lymphknotenschwellung, Zuckerkrankheit, Blut-Harnsäureüberschuss, Verhaltensauffälligkeiten, Psychosen, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuch, Selbstmord, Schädelinnendruck-Erhöhung, Krämpfe, Schläfrigkeit, Schwindel, verschwommenes Sehen, Linsentrübung, Farbenblindheit (vermindertes Farbsehen), Kontaktlinsenunverträglichkeit, Hornhauttrübungen, vermindertes Nachtsehen, Hornhautentzündungen, Netzhautschwellung, Lichtscheu, Sehstörungen, Hörverschlechterung, Gefäßentzündungen, Bronchialkrämpfe (vor allem bei Patienten mit Asthma), Heiserkeit, Dickdarmentzündungen, Dünndarmentzündungen, trockener Rachen, Magen-Darm-Blutungen, blutiger Durchfall, Übelkeit, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberentzündung, schwere Akne, Akne-Verschlimmerung, Gesichtsrötung, Hautausschlag, Haar-Veränderungen, Überbehaarung, Nagelbildungsstörung, Nagelbettentzündung, Haut-Lichtüberempfindlichkeit, eitrige Hautknoten, Haut-Überfärbung, vermehrtes Schwitzen, Gelenkentzündungen, Bänderverkalkung und Sehnenverkalkung, vorzeitiger Schluss der Knochenwachstumsfugen, Knochenwucherungen, verminderte Knochendichte, Sehnenentzündungen, Nierenfunktionskörperchenentzündungen, überschießende Narbengewebsbildung, Unwohlsein, Blut-Creatinkinase-Werterhöhung.

Bei örtlicher Anwendung des Wirkstoffes kommt es an den behandelten Hautstellen zu folgenden

Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit

Juckreiz, Stechen, Brennen, Reizungen, Wärmegefühl, Hautrötungen, Hautabschälungen, Aufhellungen dunkler Haut, erhöhte Lichtempfindlichkeit. Sonnenbaden beziehungsweise die Benutzung von Solarien ist zu vermeiden oder zumindest auf ein Minimum zu beschränken.