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Rifun 20 mg/-40 mg Nebenwirkungen

Hersteller
Nycomed Pharma GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Rifun 20 mg/-40 mg gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Pantoprazol, der Wirkstoff in Rifun 20 mg/-40 mg haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Pantoprazol in Rifun 20 mg/-40 mg lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Blähungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, Sehstörungen (Verschwommensehen), allergische Hautreaktionen (Juckreiz, Hautausschlag), Knochenbrüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule.

Seltene Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, Gelenkschmerzen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Blutbildveränderungen (Weiße-Blutkörperchen-Mangel, Blutplättchenmangel), erhöhte Körpertemperatur; Wasseransammlungen in Armen und Beinen, Gesichtsschwellung (angioneurotisches Ödem), schwere Leberzellschäden (Gelbfärbung von Haut und Schleimhaut, Leberversagen), Leber-Enzym-Werterhöhung (Transaminasen, Gamma-GT), erhöhte Blutfettwerte (Triglyzeride), Nierenentzündung (interstitielle Nephritis), stärkere allergische Reaktionen (bis hin zu massivem Blutdruckabfall und anaphylaktischem Schock), Nesselsucht, schwerste Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Lyell-Syndrom), Lichtempfindlichkeit, Muskelschmerzen, Depressionen.

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit:

niedrige Magnesiumkonzentrationen im Blut (Hypomagnesiämie).

Besonderheiten:
Eine akute Nierentzündung (interstitielle Nephritis) durch Pantoprazol ist selten. Weil der Wirkstoff jedoch sehr häufig verordnet wird, ist das Risiko gleichwohl bedeutsam. Besonders gefährlich ist diese Nebenwirkung, da ihre Symptome jenen ähneln, die zur Gabe von Pantoprazol geführt hatte: Übelkeit, Erbrechen, allgemeines Unwohlsein. Treten diese Beschwerden weiterhin während der Pantoprazol-Behandlung auf oder stellt der Arzt im Blut erhöhte Entzündungswerte unklarer Ursache fest, muss an diese Nebenwirkung gedacht werden. Eine dauerhafte Nierenschädigung kann nur bei rechtzeitigem Absetzen von Pantoprazol sowie frühzeitiger Erkennung und Behandlung der Niere vermieden werden.