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Preotact 100 Mikrogramm Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung Warnhinweise

Hersteller
Nycomed Pharma GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bitte beachten Sie bei der Anwendung von Preotact 100 Mikrogramm Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung die unten aufgeführten Warnhinweise.

  • Der Wirkstoff darf bei Patienten mit schweren Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen nicht angewendet werden.
  • Nach Behandlungsbeginn sollte der Arzt nach ein, drei und sechs Monaten Laborkontrollen auf erhöhte Calciumwerte im Blut und/oder Urin durchführen.
  • Zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen wurden keine Studien durchgeführt. Während der Behandlung kann jedoch Schwindel auftreten, darum sollten Patienten bis zum Abklingen der Symptome auf das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen verzichten.
  • Der im Medikament enthaltene Konservierungsstoff Metakresol kann allergische Reaktionen auslösen.
  • Das Medikament enthält in jeder Dosis 23 Milligramm (unter einem Millimol) Natrium, was möglicherweise bei Nierenproblemen zu beachten ist.
  • Die gebrauchsfertige Lösung sollte im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius gelagert werden. Nach dem Mischen der Patrone kann diese bis zu sieben Tage während des 28-tägigen Verwendbarkeitsintervalls bei Temperaturen unter 25 Grad Celsius aufbewahrt werden.
  • Die Patrone sollte in der äußerenVerpackung aufbewahrt werden, um sie vor Licht zu schützen.
  • Nach dem Mischen entsteht eine klare, farblose Flüssigkeit, die nicht geschüttelt werden sollte.
  • Ist die fertige gemischte Lösung trüb, gefärbt oder enthält sie Partikel, so muss die Patrone aus dem Pen entfernt und eine neue Patrone eingelegt werden.
  • Jedes nicht verwendete Arzneimittel oderAbfallmaterial ist sachgerecht zu entsorgen.
  • Nach Therapiebeginn sollten nach einem, drei und sechs Monaten die Calciumwerte im Blut und/oder Urin kontrolliert werden.
  • Blutproben zur Kontrolle des Calciumspiegels sollten frühestens 20 Stunden nach der letzten Injektion entnommen werden.
  • Bei anhaltend erhöhtem Calciumspiegel (Werte über der Obergrenze desReferenzbereichs) sollten möglicheGrunderkrankungen wie zum Beispiel Hyperparathyreoidismus (eine übermäßige Parathormonbildung) ausgeschlossen werden.
  • Frieren Sie das Medikament nicht ein.
  • Die Aufbewahrungstemperatur darf 25 Grad Celsius nicht übersteigen.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.