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Pergolid-neuraxpharm 1 mg Warnhinweise

Hersteller
neuraxpharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bitte beachten Sie bei der Anwendung von Pergolid-neuraxpharm 1 mg die unten aufgeführten Warnhinweise.

  • Vor der Therapie muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen und während der Behandlung sorgfältig verhütet werden.
  • Vor Beginn der Behandlung muss bei allen Patienten eine Untersuchung des Herz- und Gefäßsystems erfolgen, einschließlich eines Echokardiogramm. Nur so können symptomlose Herzklappenveränderungen ausgeschlossen werden.
  • Vor Behandlungsbeginn sind die Blustsenkungsgeschwindigkeit oder anderere Entzündungswerte, eine Röntgenaufnahme des Brustkorbes beziehungsweise eine Prüfung der Lungenfunktion sowie der Nierenfunktion angebracht.
  • Nach Behandlungsbeginn sind unbedingt regelmäßige Echokardiographiekontrollen erforderlich; die erste innerhalb von drei bis sechs Monaten, danach mindestens alle sechs bis zwölf Monate. Wenn durch eine Echokardiographie eine neu diagnostizierte oder zunehmende Herzklappenveränderung festgestellt wurde, muss die Behandlung abgebrochen werden.
  • Während der Behandlung kann es zu Herz- und Lungenerkrankungen kommen. Bei jeglicher Art von Symptomen einer Herzschwäche muss der Arzt eine Herzklappenerkrankung ausschließen.
  • Der Arzt muss regelmäßig die Nierenfunktion überprüfen, Gefäße in Bauch- und Beckenbereich untersuchen und auf Wasseransammlungen im Bauchraum oder im Bereich der Beine achten. Schmerzen in der Lendengegend und Druckempfindlichkeit im Bauchraum müssen, wie die genannten Symptome auch, unbedingt ärztlich abgeklärt werden.
  • Patientinnen sollten in regelmäßigen Abständen frauenärztlich untersucht werden.
  • Der Arzt sollte über die Notwendigkeit von körperlichen Untersuchungen, Abhorchen der Herztöne, Röntgenaufnahmen oder Computertomographien während der Behandlung individuell entscheiden.
  • Während der Behandlung ist besonders auf Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, anhaltender Husten und Brustschmerzen zu achten. Diese Symptome müssen sofort ärztlich abgeklärt werden. Die Behandlung ist gegebenfalls zu beenden.
  • Es ist nicht bekannt, ob eine Behandlung bei Patienten mit Herzklappenschwäche die zugrunde liegende Erkrankung verschlechtern kann.
  • Blutsenkungsgeschwindigkeit und Serumkreatinin-Werte sollten bestimmt werden, wenn sie zur Diagnosebestätigung einer Erkrankung mit bindegewebiger Umwandlung von Funktionsgewebe erforderlich sind.
  • Durch das Medikament können übersteigerter Sexualtrieb und Spielsucht ausgelöst werden.
  • Grundsätzlich sind regelmäßige ärztliche Kontrollen erforderlich, dazu gehören Unteruchungen der Organe im Brustkorb, des Herz-Kreislauf-Systems, des Blutbildes sowie der Leber- und Nierenfunktion. Insbesondere müssen bindegewebige Umwandlungen von Funktionsgewebe ausgeschlossen werden.
  • Aufgrund von Müdigkeit und Schlafattacken kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein. Besondere Vorsicht ist daher bei der aktiven Teilnahme im Straßenverkehr, beim Arbeiten an Maschinen sowie Tätigkeiten ohne sicheren Halt geboten. Dies gilt im verstärkten Maße zusammen mit Alkohol, auf dessen Genuss verzichtet werden sollte.
  • Das Medikament darf nicht wärmer als 30 Grad gelagert werden.
  • Das Medikament muss in der Originalverpackung aufgehoben werden, um es vor Licht zu schützen.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.