Parathormon Gegenanzeigen

Der Wirkstoff darf nicht gegeben werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen Parathormon
  • Behandlungen des Knochengerüsts mit Bestrahlungen in der Vorgeschichte
  • Calciumüberschuss im Blut und anderen Störungen des Stoffwechsels der Mineralien Phosphat und Calcium
  • Störungen des Knochenstoffwechsels, ausgenommen Osteoporose
  • Unterfunktion der Nebenschilddrüse
  • Morbus Paget, eine Störung der Knochenbildung
  • Erhöhung des Laborwertes alkalische Phosphatase ohne erkennbaren Grund
  • hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion
  • hochgradig eingeschränkter Leberfunktion.
Mit besonderer ärztlicher Vorsicht sollte der Wirkstoff eingesetzt werden bei akuten Beschwerden durch Steine in den ableitenden Harnwegen oder Harnsteinen in der Vorgeschichte sowie bei gleichzeitiger Behandlung einer Herzmuskelschwäche mit Herzglykosiden. Parathormon verursacht einen Anstieg der Calciumkonzentration im Blut, der die Herzglykoside bei empfindlichen Patienten schneller giftig wirken lässt.

Parathormon bei Schwangerschaft & Stillzeit

Parathormon wurde bisher noch nicht bei Frauen eingesetzt, die schwanger waren oder stillten. Tierstudien zur Auswirkung auf das ungebore Kind liegen nur unvollständig vor. Aus diesem Grund darf Parathormon in der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht angewendet werden.

Parathormon und Kinder

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Parathormon bei Patienten unter 18 Jahren wurde nicht untersucht. Der Wirkstoff darf daher bei Kindern oder jungen Erwachsenen nicht angewendet werden.