Paracetamol + Phenylephrin Nebenwirkungen

Gelegentliche oder weniger häufige Nebenwirkungen

Herzklopfen, Herzrasen, Blutdruckanstieg, vermehrte Sekretbildung, Nasenschleimhautschwund, bleibende Schleimhautschädigungen, Hemmung der Flimmerhärchen-Aktivität, Borkenbildung, trockene Nasenschleimhaut.

Seltene Nebenwirkungen

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit.

Sehr seltene Nebenwirkungen

Hautausschläge, schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP), andere allergische Reaktionen als Zeichen einer Überempfindlichkeit gegen Paracetamol.

Vereinzelt auftretende Nebenwirkungen

Verminderung aller weißen Blutkörperchen (Leukozytopenie), Blutplättchenverminderung (Thrombozytopenie), Atemnot, Schweißausbrüche, Übelkeit und Blutdruckabfall bis zum Schock, Asthma (Analgetika-Asthma), Verminderung von allen Blutzellen (Panzytopenie).

Besondere Hinweise

Bereits nach einer fünftägigen Behandlung kann es zu einer Mehrdurchblutung der Nasenschleimhaut als Reaktion auf die Anwendung mit den Wirkstoffen kommen (Rhinitis medicamentosa). Die Behandlung sollte dann sofort abgebrochen werden.

Nach dem Absetzen der Wirkstoffkombination sind Schwellungen der Nasenschleimhaut (reaktive Hyperämie) möglich.

Leberschäden sind möglich, wenn ein gesunder Erwachsener einmalig mehr als 10 bis 12 Gramm oder über einen längeren Zeitraum mehr als täglich 7,5 Gramm Paracetamol einnimmt. Diese Grenzwerte sind bei Kindern geringer.