Paracetamol + Butylscopolamin Gegenanzeigen

Die Wirkstoffkombination sollte nicht eingenommen werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe
  • Verengungen des Magen-Darm-Kanals (zum Beispiel durch Tumore oder Verschlüsse)
  • krankhafter Weitstellung des Dickdarms (Megakolon)
  • Engwinkelglaukom. Das ist eine Form des Grünen Stars, die mit einer Einengung des Augenkammerwinkels einhergeht.
  • Verengung des Harnleiters, zum Beispiel bei Prostataleiden
  • beschleunigtem oder unregelmäßigem Herzschlag
  • der Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis.
Nur unter ärztlicher Abwägung der Risiken darf die Kombination angewendet werden bei
  • Leberfunktionsstörungen
  • Nierenschäden
  • dem Meulengracht-Gilbert-Syndrom, einer Transportstörung des gelben Gallenfarbstoffs Bilirubin.

Paracetamol + Butylscopolamin bei Schwangerschaft & Stillzeit

Schwangere sollten die Wirkstoffkombination nur in Absprache mit einem Arzt und nur nach strenger Abwägung der Risiken einnehmen.

Beide Wirkstoffe gelangen über den Mutterkuchen zum Kind. Im letzten Schwangerschaftsdrittel und bei der Geburt gegeben kann Butylscopolamin Herzjagen oder Herzschlagverzögerungen beim Un- und Neugeborenen verursachen.

Beide Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Butylscopolamin kann beim Kind zu Vergiftungen führen. Außerdem hemmt es den Milchfluss.

Paracetamol + Butylscopolamin und Kinder

Für Kinder ist diese Wirkstoffkombination nicht geeignet. Sie darf erst bei Jugendlichen ab zwölf Jahren zur Anwendung kommen.