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Oxazepam retard-ratiopharm 30 Dosierung

Achtung!

Dieses Medikament ist außer Handel. Beachten Sie unbedingt diese Hinweise!
Hersteller
ratiopharm GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung und Anwendungsdauer sind im Einzelfall von der individuellen Reaktionslage, dem Allgemeinzustand, vom Alter und Gewicht des Patienten sowie von der Art und Schwere des Krankheitsbildes abhängig. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten.

Bei akuten und chronischen Spannungs-, Erregungs- und Angstzuständen:
Dosierung bei ambulanter Behandlung:
In der Regel beträgt die Tagesdosis 20 bis 30 Milligramm Oxazepam. Erwachsene erhalten z. B. morgens oder abends eine Retardkapsel (entsprechend 30 Milligramm Oxazepam). In schweren Fällen kann auch morgens, mittags und abends auf je eine Retardkapsel gesteigert werden.
Ältere und geschwächte Patienten erhalten in der Regel eine geringere Tagesdosis, sodass sie auf andere Präparate mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zurückgreifen sollten.

Bei Schlafstörungen:
Erwachsene nehmen als Einzeldosis abends eine Retardkapsel (entsprechend 30 Milligramm Oxazepam), etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.

Art und Dauer der Anwendung:
Die Retardkapseln sind mit ausreichend Flüssigkeit (ca. ein Glas Wasser) unzerkaut einzunehmen.
Die abendliche Einnahme vor dem Schlafengehen soll nicht auf vollen Magen erfolgen, da sonst die Wirkung verzögert eintreten kann. Abhängig von der Schlafdauer muss mit verstärkten Nachwirkungen am nächsten Morgen gerechnet werden.
Die Behandlung mit dem Wirkstoff soll einschleichend beginnen. Die Hauptdosierung richtet sich nach der tageszeitlichen Abhängigkeit der Beschwerden.
Die Behandlung soll so kurz wie möglich sein. Eine Behandlungsdauer von vier Wochen sollte nicht überschritten werden.
Bei längerer Einnahmedauer (länger als eine Woche) soll beim Absetzen des Wirkstoffs die Dosis schrittweise verringert werden. Hierbei ist das vorübergehende Auftreten von Absetzphänomenen zu berücksichtigen.