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Normoc Dosierung

Hersteller
Merckle Recordati GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung und Anwendungsdauer sind im Einzelfall von der individuellen Reaktionslage, dem Allgemeinzustand, vom Alter und Gewicht des Patienten sowie von der Art und Schwere des Krankheitsbildes abhängig. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten.

Behandlungsbedürftige Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände sowie bei Schlafstörung:
Dosierung bei ambulanter Behandlung:
In der Regel wird bei Erwachsenen die Behandlung mit einmal einer halben Tablette (entsprechend 3 Milligramm Bromazepam) abends begonnen. Die Dosis kann auf eine Tablette gesteigert werden. In seltenen Fällen können zusätzliche Einnahmen von einer viertel oder halben Tablette, in Einzelfällen bis zu zwei Tabletten (entsprechend 6 Milligramm Bromazepam) am Tag erfolgen.

Dosierung bei stationärer Behandlung:
Bei schweren Spannungs-, Erregungs- und Angstzuständen kann allmählich die Dosierung bis auf dreimal eine Tablette (entsprechend 18 Milligramm Bromazepam) täglich gesteigert werden.

Bei älteren und geschwächten Patienten sowie Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand, besonders bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion, ist die Dosis entsprechend der Reaktionslage und der Verträglichkeit anzupassen. Sie erhalten in der Regel zu Beginn eine viertel Tablette (entsprechend 1,5 Milligramm Bromazepam) bis maximal eine Tablette (entsprechend 6 Milligramm Bromazepam).

Art und Dauer der Anwendung:
Die Tabletten sind teilbar.
Die Tabletten sind mit ausreichend Flüssigkeit (ca. ein Glas Wasser) unzerkaut einzunehmen.
Am Tage können die Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Die abendliche Einnahme vor dem Schlafengehen soll nicht auf vollen Magen erfolgen, da sonst die Wirkung verzögert eintreten kann. Abhängig von der Schlafdauer muss mit verstärkten Nachwirkungen am nächsten Morgen gerechnet werden.
Bei akuten Krankheitsbildern wird die Anwendung auf Einzelgaben oder wenige Tage beschränkt.
Bei chronischen Krankheitsbildern richtet sich die Dauer der Anwendung nach dem Verlauf.
Die Behandlung mit dem Wirkstoff soll einschleichend beginnen. Die Hauptdosierung richtet sich nach der tageszeitlichen Abhängigkeit der Beschwerden.
Die Behandlung soll so kurz wie möglich sein.
Bei längerer Einnahmedauer (länger als eine Woche) soll beim Absetzen des Wirkstoffs die Dosis schrittweise verringert werden. Hierbei ist das vorübergehende Auftreten von Absetzphänomenen zu berücksichtigen.