Natriumfluorid Gegenanzeigen

Bei Überempfindlichkeit gegen Fluorid sowie schweren Lebererkrankungen und Nierenfunktionsstörungen, einem erhöhten Kalziumspiegel im Urin und bei eingeschränkter Beweglichkeit (zum Beispiel bei Gipsverband) dürfen Fluoride nicht angewendet werden.

Hohe Dosen (ab 25 Milligramm pro Tag) sollten Kindern im Wachstumsalter sowie Frauen im gebärfähigen Alter nicht verabreicht werden.

Die Kariesprophylaxe mit Natriumfluorid darf bei Kindern unter 3000 Gramm Körpergewicht nicht erfolgen.

Natriumfluorid bei Schwangerschaft & Stillzeit

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit dürfen hohe Dosen (wie bei der Osteoporose-Dosierung, ab 25 Milligramm pro Tag) nicht angewendet werden, weil der Wirkstoff das Ungeborene schädigen könnte.

Natriumfluorid geht in die Muttermilch über und kann auch auf diesem Weg den Säugling beeinträchtigen.

Die Einnahme einer niedrig dosierten Natriumfluoridmenge während der Schwangerschaft bringt dem Gebiss des Säuglings keinen Nutzen. Zur Kariesprophylaxe sollte das Kind nach der Geburt behandelt werden.

Natriumfluorid und Kinder

Die Verwendung von Natriumfluorid ist bei Säuglingen erst ab einem Körpergewicht von 3000 Gramm und bei normaler körperlicher Entwicklung zulässig.

Bei etwa zehn Prozent der Kinder verursacht der Wirkstoff weiße Flecken auf den Zähnen, aus denen auch bräunliche Verfärbungen entstehen können.