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Methotrexat 5000 mg Infusionslösung medac Nebenwirkungen

Hersteller
medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Methotrexat 5000 mg Infusionslösung medac gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Methotrexat, der Wirkstoff in Methotrexat 5000 mg Infusionslösung medac haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Methotrexat in Methotrexat 5000 mg Infusionslösung medac lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Blutplättchen-Mangel, Weiße Blutkörperchen-Mangel, Mundschleimhautentzündung, Bauchschmerzen, Essenverweigerung, Übelkeit und Erbrechen (vor allem innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach Gabe von Methotrexat), Blut-Leber-Enzym-Wertanstieg (ALAT, ASAT, alkalische Phosphatase, Bilirubin), Nierenfunktionseinschränkung.

Häufige Nebenwirkungen

Gürtelrose, Blutarmut (bis zum Fehlen aller Blutzellen), Knochenmarksfunktionsstörung (bis zum Granulozyten-Fehlen), Kopfschmerzen, Müdigkeit, Benommenheit, Lungenentzündung (interstitielle Pneumonitis, Lungenbläschenentzündung - manchmal tödlich), Durchfall, Hautausschlag, Hautrötungen, Juckreiz.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Begleitinfektionen (manchmal tödlich, auch Lungenentzündungen), Lymphdrüsenkrebs, allergische Reaktionen (bis zum Schock), Blutgefäßentzündung (allergisch oder durch Vergiftung), Fieber, Abwehrschwäche, Diabetes mellitus, Depressionen, Lähmung (halbseitig), Schwindel, Verwirrtheit, Lungengewebsumbau (auch chronisch), Bauchfellerguss, Magen-Darm-Geschwulste, Magen-Darm-Blutungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberverfettung, Leberzirrhose, Blut-Albumin-Wertabfall, Haarausfall, Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), Herpesinfektionen der Haut, Haut-Lichtempfindlichkeit, Nesselsucht, Hautdunkelfärbung, Wundheilungsstörungen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Osteoporose, Nierenschäden (schwer), Nierenversagen, Blasenentzündung (mit Geschwulsten), Blasenentleerungsstörungen, Harnflussverminderung, Harnsperre, Kindesmissbildungen, Scheidenentzündungen, Scheidengeschwulste.

Seltene Nebenwirkungen

Blutvergiftung, Blutarmut (megaloblastäre Anämie), Stimmungsschwankungen, Wahrnehmungsstörungen (vorübergehend), Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen (Verschwommensehen, Schleiersehen, auch schwerwiegend), niedriger Blutdruck, Blutgefäßverstopfungen (in Arterien und Venen, im Gehirn, der Netzhaut und Lunge), Halsentzündung, Darmentzündung, Zahnfleischentzündung, schwarzer Stuhl, Leberfunktionsstörungen, Leberentzündung (akut), Akne, Hautgeschwulste, Hautblutungen, Erythema multiforme, Hautknoten, Schuppenflechte-Flecken (schmerzhaft), Nagelfärbungsverstärkung, Nagelauflösung, Rheumaknoten-Vermehrung, Knochenbrüche (unter Belastung), Blut-Harnsäure-Überschuss, Blut-Harnstoff-Überschuss, Blut-Kreatinin-Überschuss, Fehlgeburten, Menstruationsstörungen.

Sehr seltene Nebenwirkungen

Infektionen (mit seltenen Erregern wie Nokardien, Histoplasmen, Cryptokokken), Leberentzündung durch Herpes simplex, Herpes simplex-Infektionen (über den Körper verteilt), tödliche Blutvergiftung, Lungenentzündung durch Cytomegalievirus, Geschwulste (gut- und bösartig), Blutarmut infolge Knochenmarksschädigung (aplastische Anämie), Blubildveränderungen (Eosinophilie, Neutrophilen-Mangel), Lymphdrüsenschwellung, Lymphdrüsengeschwulste, Abwehrschwäche (durch Fehlen von Gammaglobulinen im Blut), Sinnesverwirrung, Muskelschwäche, Schmerzen in Armen und Beinen, nervliche Missempfindungen in Armen und Beinen, Geschmacksveränderungen, Gehirnhautentzündung (akut, ohne Erreger), Schwellungen rund um die Augen, Augenlidentzündung, Tränenträufeln, Lichtscheu, Bindehautentzündung, Erblindung (vorübergehend), Sehverlust, Herzbeutelerguss (auch mit Komplikation), Herzbeutelentzündung, Lungenerkrankungen (chronisch, mit Verengung der Bronchien), Asthma-ähnliche Reaktionen (mit Husten, Atemnot, Lungenfunktionseinschränkung), Lungenentzündung durch Pneumocystis-carinii, Bluterbrechen, Leberentzündungs-Wiederaufflammen, akute Lebergewebezerstörung, akuter Leberzerfall, Leberversagen, Furunkulose, Blutgefäßerweiterungen in der Haut, Nagelbettentzündung, Blut-Stickstoff-Überschuss, Blut im Urin, Urineiweiß, Leibesfrucht-Tod, Eibildungsstörungen, Spermienbildungsstörungen, Impotenz, Unfruchtbarkeit, Libido-Verlust, Spermienmangel (vorübergehend), Scheidenausfluss, Zyklusstörungen, Brustschwellungen.

Besonderheiten

Schuppenflechte-bedingte Hautschäden können sich durch UV-Bestrahlung bei gleichzeitiger Methotrexat-Therapie verschlechtern. Durch Bestrahlung hervorgerufene Hautentzündung und Sonnenbrand können bei Anwendung von Methotrexat wieder auftreten.