Ketoprofen Warnhinweise

  • Wenn während der Anwendung des Medikaments Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls, Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm-Geschwüre auftreten, muss die Behandlung beendet und ein Arzt informiert werden.
  • Bei Auftreten erhöhter Lichtempfindlichkeit der Haut ist das Medikament sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
  • Bei langfristiger Anwendung sollten regelmäßige ärztliche Kontrollen des Blutbildes erfolgen.
  • Während der Behandlung mit dem Medikament können Leber- und Nierenschäden auftreten.
  • Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen können Zeichen einer schweren Blutbildungsstörung sein. Bei diesen Symptomen ist ein Arzt zu befragen.
  • Bei längerem Gebrauch des Medikaments können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Wirkstoffs behandelt werden dürfen.
  • Bei Bluthochdruck und/oder leichter bis mittelschwerer Herzmuskelschwäche in der Vorgeschichte ist eine besondere ärztliche Kontrolle nötig, da der Wirkstoff Wassereinlagerungen in das Gewebe verursachen kann.
  • Je höher der Wirkstoff dosiert wird, umso höher ist das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen (auch mit tödlichem Ausgang).
  • Bei Risikopatienten (ältere Personen, Patienten mit Magen- und Darmgeschwüren in der Vorgeschichte) sollte eine begleitende Behandlung mit magenschützenden Arzneimitteln (wie Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Erwägung gezogen werden.
  • Gerade zu Behandlungsbeginn sollten Patienten jegliche Art von Magen- und/oder Darmbeschwerden dem Arzt mitteilen.
  • Bei Anzeichen von Hautausschlägen oder Schleimhautschäden sollte die Behandlung beendet und ein Arzt aufgesucht werden.
  • Die gewohnheitsgemäße Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere wenn mehrere schmerzstillende Wirkstoffe kombiniert werden, kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Dabei besteht die Gefahr eines völligen Nierenfunktionsverlusts.
  • Brechen Sie die Behandlung mit dem Medikament sofort ab, fallseine Hautreaktion oder eine Hautreaktion nach gleichzeitiger Verwendung von Octocrylen-haltigen Produkten auftritt. (Octocrylen ist ein Hilfsstoff, der in manchen Kosmetik- oder Hygiene-Produkten wie Shampoo, Aftershave, Dusch- und Badegel, Hautcreme, Lippenstift, Anti-Aging Creme, Make-up Entferner und Haarspray enthalten ist).
  • Während der Behandlung und zwei Wochen danach, sollten Sie die behandelten Hautstellen vor Sonnenlicht und Bestrahlung mit UV-Licht schützen.