Ketoconazol Gegenanzeigen

Bei Überempfindlichkeit gegen Ketoconazol darf der Wirkstoff nicht eingesetzt werden.

Während der Schwangerschaft ist die innerliche Anwendung von Ketoconazol nicht erlaubt. Auch Patienten mit akuten oder chronischen Lebererkrankungen dürfen den Wirkstoff nicht innerlich einnehmen.

Eine ganze Reihe von Wirkstoffen wird in Verbindung mit Ketoconazol langsamer abgebaut, wodurch sich ihre Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken. Sie dürfen deshalb nicht zusammen mit Ketoconazol (als Tablette) eingenommen werden. Dazu gehören Terfenadin, Astemizol, Mizolastin, Cisaprid, Chinidin, Dofetilid, Pimozid, Lovastatin, Simvastatin, Midazolam und Triazolam.

Äußerlich darf Ketoconazol nicht am Auge angewendet werden.

Ketoconazol bei Schwangerschaft & Stillzeit

Während der Schwangerschaft darf der Wirkstoff auf keinen Fall innerlich angewendet werden, da sich im Tierversuch vermehrt Hinweise auf Fehlbildungen ergaben. Eine Schwangerschaft ist vor Beginn der Therapie daher unbedingt auszuschließen. Lokal darf Ketoconazol nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingesetzt werden. In jedem Fall sollen Pilzmittel wie Nystatin und Clotrimazol bevorzugt werden.

Es ist bekannt, dass Ketoconazol in die Muttermilch übergeht und damit in den Säugling gelangt. Deshalb darf Ketoconazol auch während der Stillzeit nicht innerlich eingenommen werden. Äußerlich kann eine Anwendung nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Allerdings darf Ketoconazol in diesem Fall nicht im Brustbereich aufgetragen werden.

Ketoconazol und Kinder

Kinder mit einem Körpergewicht unter 20 Kilogramm sollten nicht innerlich mit Ketoconazol behandelt werden.