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Ibuprofen Sandoz 800 mg Retardtabletten Nebenwirkungen

Hersteller
Azupharma GmbH & Co.
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Ibuprofen Sandoz 800 mg Retardtabletten gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Ibuprofen, der Wirkstoff in Ibuprofen Sandoz 800 mg Retardtabletten haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Ibuprofen in Ibuprofen Sandoz 800 mg Retardtabletten lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Innerliche Anwendung
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Magen-Darm-Blutverluste (geringfügige, in Ausnahmefällen Blutarmut verursachend).

Häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Magen-Darm-Geschwüre (unter Umständen mit Blutung und Durchbruch), Mundschleimhautentzündungen, Colitis ulcerosa-Verstärkung), Morbus Crohn-Verstärkung.
Bei Zäpfchen:
Reizerscheinungen am After, blutige Schleimabsonderungen oder schmerzhafter Stuhldrang.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Sehstörungen, Magenschleimhautentzündung, Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme) (insbesondere bei Bluthochdruck oder Nierenfunktionsstörung), nephrotisches Syndrom, Nierengewebeentzündung (manchmal mit akuter Nierenfunktionsstörung), Hautausschläge, Hautjucken, Asthmaanfälle (manchmal mit Blutdruckabfall).

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Herzklopfen, Ödeme, Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, Blutbildungsstörungen (Blutarmut, Weiße Blutkörperchen-Mangel, Blutplättchenmangel, Mangel aller Blutzellen, Granulozyten-Fehlen), Ohrensausen, Hörstörungen, Speiseröhrenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Nierengewebsschädigungen, Blut-Harnsäure-Konzentrationserhöhung, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Haarausfall, Infektions-Verschlechterung, Gehirnhautentzündung (nicht-infektiös), Bluthochdruck, Gesichtsschwellung, Zungenschwellung, Kehlkopfschwellung (mit Einengung der Luftwege), Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall (bis hin zum lebensbedrohlichen Schock), Leberfunktionsstörungen, Leberschäden (insbesondere bei Langzeittherapie), Leberversagen, Leberentzündung, Psychosen, Depression.
Bei Filmtabletten, Retardtabletten und Retardkapseln:
Darmverengungen.

Besonderheiten:
Alle Nebenwirkungen von Ibuprofen vermindern sich, wenn die niedrigste wirksame Dosis so kurz wie möglich angewendet wird.

Wenn während der Anwendung von Ibuprofen Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte der Patient unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Bei Langzeittherapien kann es in sehr seltenen Fällen zu Nierengewebsschädigungen oder Leberschäden kommen. Die Nieren- und Leberwerte sind daher bei Dauertherapie regelmäßig ärztlich zu kontrollieren.

Besonders bei älteren Patienten kann die Einnahme des Medikaments zu Schäden im Verdauungstrakt führen. Säure-bedingte Geschwüre, Durchbrüche und Blutungen können dabei sogar tödlich sein. Bei Auftreten von Speiseröhren- oder Magenschmerzen, Blutstuhl oder Bluterbrechen ist die Behandlung sofort zu beenden und ein Arzt aufzusuchen.

Blutbildungsstörungen wie (Agranulozytose) sollten frühzeitig erkannt werden. Erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenblutungen und Hautblutungen sein. Es muss sofort der Arzt infomiert werden, wenn solche Symptome auftreten.

Erste Anzeichen einer nicht-infektiösen Gehirnhautentzündung durch Ibuprofen können Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung sein. In einem solchen Fall ist die Behandlung sofort abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.

In neueren Studien wurde herausgefunden, dass die Einnahme hoher Dosen von Ibuprofen möglicherweise zu einem gesteigerten Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall führt. Dieses Risiko steigt, je stärker die Dosis ist und je länger die Behandlung dauert. Die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer ist daher nicht zu überschreiten.

Die Anwendung von Ibuprofen kann die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Frauen, die schwanger werden möchten, sollten den Wirkstoff daher nicht anwenden. Frauen, die Schwierigkeiten haben schwanger zu werden oder bei denen Fruchtbarkeits-Untersuchungen anstehen, sollten eine Ibuprofen-Therapie beenden.

In Ausnahmefällen kann es zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen. Deshalb wird empfohlen, Ibuprofen nicht während einer Windpockenerkrankung anzuwenden. 

Äußerliche Anwendung
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Hautrötungen, Juckreiz, Brennen, Hautausschlag (auch mit Pustel- und Quaddelbildung).

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Bronchialkrämpfe (nur bei Patienten mit Neigung dazu).