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Hygroton 25/ -50 Tabletten Nebenwirkungen

Hersteller
mibe Vertriebsgesellschaft mbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Hygroton 25/ -50 Tabletten gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Chlortalidon, der Wirkstoff in Hygroton 25/ -50 Tabletten haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Chlortalidon in Hygroton 25/ -50 Tabletten lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Häufige Nebenwirkungen

erniedrigter Blutkaliumwert (vor allem bei hohen Dosen), erhöhter Blutharnsäurewert, erhöhte Blutfettwerte, erhöhter Blutcholesterinwert.

Gelegentliche Nebenwirkungen

erniedrigter Blutnatriumwert, erniedrigter Blutmagnesiumwert, erhöhter Blutzuckerwert, Blutharnstoffanstieg, Blutkreatininanstieg, Nesselsucht, Juckreiz, entzündliche Hautausschläge, Muskelschlaffheit, Muskelkrämpfe, Blutdruckabfall beim Aufsetzen und Aufstehen, Herzklopfen, Schwindel, Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Erbrechen, Oberbauch-Schmerzen, krampfartige Bauchraumbeschwerden, Verstopfung, Durchfall, Impotenz.

Sehr seltene Nebenwirkungen und Einzelfälle:
niedriger Blutkalziumwert, zuckerhaltiger Urin, Zuckerkrankheitsverschlechterung, Gicht, Reaktionen auf Licht, Gallenstau in der Leber, Gelbsucht, Herzrhythmusstörungen, Empfindungsstörungen, Kopfschmerzen, Blutplättchenmangel, Mangel an weißen Blutkörperchen, totale Weiße-Blutkörperchen-Bildungsstörung (Agranulozytose), Vermehrung spezieller weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Sehstörungen, Tränenflüssigkeitsbildungsstörung, Blut-pH-Wert-Überhöhung wegen Chloridmangel (hypochlorämische Alkalose), Bauchspeicheldrüsenentzündung, Lungenwassereinlagerungen (Ödeme) mit Atembeschwerden, allergische Nierenentzündung und Gefäßentzündung.

Besonderheiten

Die Behandlung muss beim Auftreten von Elektrolytentgleisungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Blutbildveränderungen, akuter Gallenblasenentzündung und Gefäßwandentzündung abgebrochen werden. Das Gleiche gilt bei Verschlechterung einer vorher bekannten Kurzsichtigkeit. Bei diesen Symptomen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.