Hydrocodon Gegenanzeigen

Der Wirkstoff darf nicht angewendet werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Hydrocodon
  • Störungen der Atemregulation wie dem so genannten Schlafapnoesyndrom
  • funktioneller Atemschwäche (Ateminsuffizienz)
  • Bewusstlosigkeit (Koma)
  • Kindern unter 14 Jahren
  • Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • gleichzeitiger oder während der letzten 14 Tage erfolgter Einnahme bestimmter Antidepressiva (MAO-Hemmer).
Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung durch einen Arzt darf der Wirkstoff angewendet werden bei:
  • Abhängigkeit von Opioiden (auch bei früherer Abhängigkeit) oder anderweitig Suchtgefährdeten. Bei früherer Arzneimittel- oder Alkoholabhängigkeit sollte auf ein anderes hustendämpfendes Mittel ausgewichen werden, das eine geringere Gefahr der Abhängigkeit zeigt.
  • Bewusstseinsstörungen und Zuständen, die mit erhöhtem Hirndruck einhergehen
  • chronischer Verstopfung
  • niedrigem Blutdruck aufgrund zu geringem Blutvolumens
  • akutem Asthma-Anfall sowie einer verstärkte Schleimbildung in den Atemwegen.

Hydrocodon bei Schwangerschaft & Stillzeit

Eine Schädigung des Erbguts und eine Missbildung des Embryos durch die Einnahme von Hydrocodon kann nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus besitzt Hydrocodon auch beim Ungeborenen viele unerwünschte Effekte wie eine Beeinträchtigung der Atmung (Atemdepression) und einen stark dämpfenden Effekt. Zudem besteht eine recht hohe Gefahr der Abhängigkeit mit möglichen Entzugssymptomen beim Kind. Daher sollte eine Einnahme in Schwangerschaft und Stillzeit unterbeiben. Wenn eine Einnahme während der Stillzeit unbedingt notwendig ist, sollte abgestillt oder eine Stillpause eingelegt werden.

Hydrocodon und Kinder

Kinder unter 14 Jahren sollten nicht mit Hydrocodon-haltigen Medikamenten behandelt werden.