Hepatitis-B-Virus Gegenanzeigen

Die Impfung sollte nicht durchgeführt werden, wenn der Patient bereits an Leberentzündungen und sonstigen Lebererkrankungen oder einer anderen schweren Infektion erkrankt ist. Auch sollte keine Behandlung erfolgen, wenn der Patient gerade von einer Infektion genesen ist.

Für Patienten mit angeborenen oder erworbenen Schädigungen des Immunsystems muss der Arzt Risiko und Nutzen sorgfältig abwägen.

Nur unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung und der Möglichkeit einer sofortigen Therapie sollten Menschen mit Hühnereiweiß-Allergie den Impfstoff erhalten.

Der Impfstoff darf nicht in die Venen gespritzt werden. Bei unbeabsichtigter Injektion in die Venen können allergische Reaktionen bis zum Schock auftreten. Geeignete Sofortmaßnahmen zur Schockbekämpfung müssen dann ergriffen werden.

Hepatitis-B-Virus bei Schwangerschaft & Stillzeit

Es liegen keine Erfahrungen über die Auswirkung des Impfstoffs auf Schwangerschaft und Stillzeit vor. Daher sollte der Arzt über eine Verwendung sorgfältig entscheiden.

Hepatitis-B-Virus und Kinder

Bei der Impfung von Kindern muss der Arzt im Einzelfall entscheiden, ab welchem Alter die Immunisierung stattfinden kann.