Follitropin alfa Wirkung

Follitropin alfa gehört zur Gruppe der Hypophysenhormone und gleicht in Struktur und Wirkung dem körpereigenen Follitropin (FSH). Dieses aktiviert nach Freisetzung aus der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) die Reifung der Keimzellen (Spermien und Eizellen) bei Mann und Frau.

Bei der Frau wird durch körpereigenes Follitropin, das vor allem in den ersten zwei Wochen des Monatszyklus ausgeschüttet wird, die Entwicklung der Eibläschen für den Eisprung in den Eierstöcken stimuliert. Erhöht man nun die körpereigene Menge an Follitropin durch zusätzliche Behandlung mit Follitropin alfa, so wird die Wahrscheinlichkeit für einen Eisprung und damit für eine Schwangerschaft gesteigert. Gleichzeitig erhöht sich aber auch die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft, da während der Behandlung mit Follitropin alfa auch mehr als ein Eibläschen zur Eizelle heranreifen kann.

Bei Männern stimuliert Follitropin alfa die Produktion von Spermien in den Hoden und erhöht somit die Zeugungsfähigkeit.