Flunarizin – Wirkung
Flunarizin gehört zu den Kalziumkanalblockern vom Nifedipintyp. Der genaue Wirkmechanismus von Flunarizin auf biochemischer Ebene konnte bislang nicht definitiv geklärt werden.
Aus Tierversuchen weiß man, dass Flunarizin den Kalziumeinstrom in die Muskelzellen der Gefäßwände hemmt. Kalzium ist für die Muskeltätigkeit wichtig. So führt eine verringerte Kalziumkonzentration zur Erschlaffung der Muskeln. Es kommt als Folge zu einem nachlassenden Gefäßwiderstand. Durch diese erweiterten Gefäße kann das Blut besser hindurchfließen. Das Verhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch wird so durch Flunarizin ebenfalls optimiert. Tierexperimentell kann man weiterhin davon ausgehen, dass der Wirkstoff krampflösend, herzschlagregulierend und antiallergisch wirkt. Man nimmt an, dass durch alle diese Effekte eine lindernde Wirkung bei Migräne hervorgerufen wird.
Vermutet wird ebenfalls, dass nach einer Flunarizingabe der Entzündungsvermittler Histamin seine Wirkungen im Organismus nicht mehr entfalten kann. Dies würde bedeuten, dass Flunarizin eine antihistaminikaähnliche Wirkung besitzt und antiallergisch, gefäßabdichtend, juckreizstillend und örtlich betäubend wirkt. Beim Menschen kommt diese Behandlung aber noch nicht zum Tragen, da die Therapierelevanz von Flunarizin hierfür bislang nicht bekannt ist.
Auf welch genaue Weise Flunarizin Schwindel verringert, ist bisher ebenfalls noch unklar.
Flunarizin verweilt sehr lange im Körper. Erst nach 18 Tagen ist die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut.
Aus Tierversuchen weiß man, dass Flunarizin den Kalziumeinstrom in die Muskelzellen der Gefäßwände hemmt. Kalzium ist für die Muskeltätigkeit wichtig. So führt eine verringerte Kalziumkonzentration zur Erschlaffung der Muskeln. Es kommt als Folge zu einem nachlassenden Gefäßwiderstand. Durch diese erweiterten Gefäße kann das Blut besser hindurchfließen. Das Verhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch wird so durch Flunarizin ebenfalls optimiert. Tierexperimentell kann man weiterhin davon ausgehen, dass der Wirkstoff krampflösend, herzschlagregulierend und antiallergisch wirkt. Man nimmt an, dass durch alle diese Effekte eine lindernde Wirkung bei Migräne hervorgerufen wird.
Vermutet wird ebenfalls, dass nach einer Flunarizingabe der Entzündungsvermittler Histamin seine Wirkungen im Organismus nicht mehr entfalten kann. Dies würde bedeuten, dass Flunarizin eine antihistaminikaähnliche Wirkung besitzt und antiallergisch, gefäßabdichtend, juckreizstillend und örtlich betäubend wirkt. Beim Menschen kommt diese Behandlung aber noch nicht zum Tragen, da die Therapierelevanz von Flunarizin hierfür bislang nicht bekannt ist.
Auf welch genaue Weise Flunarizin Schwindel verringert, ist bisher ebenfalls noch unklar.
Flunarizin verweilt sehr lange im Körper. Erst nach 18 Tagen ist die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut.
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Calciumkanalblocker