Fenofibrat Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen

Allergische Hautreaktionen mit Juckreiz und Nesselsucht.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Appetitlosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelbeschwerden wie Muskelentzündungen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe.

Seltene Nebenwirkungen

Haarausfall, Potenzstörungen.

Sehr seltene oder vereinzelte Nebenwirkungen:
Leberfunktionsstörungen, Galleabflussstörungen mit Leberentzündung, lichtempfindliche Reaktionen mit Hautrötung, Bläschenbildung, Flechtenbildung und Juckreiz; Auflösung der Muskulatur (Rhabdomyolyse), Lungenerkrankungen.

Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit

Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Abnahme der weißen Blutkörperchen, Abnahme des Hämoglobinwerts, Erhöhung der Nieren- und Leberwerte, Gallensteinbildung.

Besonderheiten

Fenofibrat steigert im Körper die Konzentration an Homocystein, einer Aminosäure. Hohe Homocystein-Konzentrationen scheinen jedoch ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen zu sein und stellen somit einen Nachteil der Behandlung mit Fenofibrat dar.

Ein Gegenspieler des Homocysteins im Körper ist die Folsäure, welche zu den B-Vitaminen gerechnet wird. In einer tschechischen Studie, die im Krankenhaus Pilsen durchgeführt wurde, kombinierte man täglich 200 Milligramm Fenofibrat mit 10 Milligramm Folsäure und konnte so eine Steigerung der Homocystein-Konzentration im Blut verhindern.

Adresse zum Bestellen der Studie: Dr. O. Mayer, Charles Univ, Fac Med, Dept Internal Med 2, Ctr Prevent Cardiol, 13 E Benese St, Plzen 32000, Tschechien. (E-mail: mayerjr@lfp.cuni.cz)