Etidronsäure + Calciumcarbonat Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Etidronsäure:

Häufige Nebenwirkungen

Schwindel (Nausea), Durchfall (Diarrhöe).

Gelegentliche Nebenwirkungen

Allergische Hautreaktionen wie Rötungen (Erytheme), Juckreiz (Pruritus), Nesselsucht (Urtikaria), Blasenbildung bis hin zu schweren Hautreaktionen wie makulopapulöse Exantheme oder Quincke-Ödeme, erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen.

Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen:
Haarausfall (Alopezie), Fehlempfindungen wie Kribbeln, Pelzigkeitsgefühl oder Ameisenlaufen (Parästhesien), Kopfschmerzen, Beinkrämpfe, Blutbildveränderungen wie Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie oder Agranulozytose, Panzytopenie, Magen-Darm-Störungen, Zungenschwellungen (Glossitis), Verschlimmerung von Dünndarmgeschwüren (peptischer Ulkus), Erythema exsudativum multiforme, Atemwegserkrankungen wie Asthma, Gelenkschmerzen (Arthralgien), Nervenerkrankungen (periphere Neuropathien), Psychosen.

Nebenwirkungen von Calciumcarbonat:
Gelegentliche und weniger häufige Nebenwirkungen:
Juckreiz, Nesselfieber, Hautveränderungen, Schleimhautschwellungen, Quincke-Ödeme.

Seltene Nebenwirkungen

Aufstoßen, Durchfall, Verstopfung, Haarausfall, Missempfindungen, Kopfschmerzen, Beinkrämpfe, Blutbildveränderungen, Zungenentzündungen, Verschlimmerung von Magengeschwüren, Reizmagen, Verschlechterung von Asthma, Gelenkbeschwerden, Gelenkentzündungen, Nervenschädigungen, Psychosen.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe

Völlegefühl, vermehrte Kalziumausscheidung im Urin (zu Anfang), Phosphataufnahmeverminderungen, PH-Wertanstieg im Blut (Alkalose), Kalziumspiegelerhöhungen im Blut.

Besonderheiten

Möglicherweise kann Etidronsäure schwere Knochen-, Gelenk-, und/oder Muskelschmerzen mit teilweise starken Einschränkungen der Beweglichkeit auslösen. Die Beschwerden traten nach einem Tag bis zu mehreren Monaten oder gar Jahren nach Therapiebeginn auf und gingen bei den meisten Patienten nach dem Absetzen der Therapie zurück. Das Arzt sollte beim Auftreten solcher Schmerzen verständigt werden und muss dann entscheiden, ob die Behandlung vorübergehend oder dauerhaft abgesetzt werden muss.