- Anzeige -

Eliquis 5 mg Dosierung

Hersteller
Bristol-Myers Squibb GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die empfohlene Dosis Eliquis beträgt zweimal täglich 5 Milligramm Apixaban (entsprechend zweimal täglich einer Tablette).

Bei Patienten mit Vorhofflimmern und mindestens zwei der folgenden Kriterien (Alter ab 80 Jahre, Körpergewicht ab 60 Kilogramm oder Blut-Kreatinin-Konzentration ab 1,5 Milligramm je Deziliter (beziehungsweise 133 Micromol je Liter) ist die empfohlene Dosis zweimal täglich 2,5 Milligramm Apixaban (entsprechend zweimal täglich einer halben Tablette Eliquis 5 mg oder zweimal täglich einer Tablette Eliquis 2,5 mg). Diese Dosis wird auch bei schwerer Nierenfunktionsschwäche Kreatinin-Clearance 15 bis 29 Milliliter pro Minute) empfohlen.

Die Behandlung sollte dauerhaft erfolgen. 

So machen Sie es richtig

Nehmen Sie die Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten mit Wasser ein.

Haben Sie eine Einnahme vergessen, sollten Sie diese sofort nachholen. Danach fahren Sie wie gewohnt mit der zweimal täglichen Einnahme fort.

Umstellungen

Die Umstellung von Blutgerinnungshemmern zum Spritzen auf Eliquis Filmtabletten (und umgekehrt) kann bei der nächsten planmäßigen Dosis erfolgen.

Bei Umstellung von einer Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (Vitamin-K-Gegenspielern) wie Warfarin auf Eliquis sollte die Therapie mit Warfarin oder anderen Vitamin-K-Antagonisten beendet werden. Eliquis kann eingenommen werden, sobald der INR-Wert unter 2 ist.

Wird die Behandlung von Eliquis auf eine Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten umgestellt, sollte Eliquis mindestens für die ersten zwei Tage mit den Vitamin-K-Antagonisten gleichzeitig eingenommen werden. Nach zwei Tagen gleichzeitiger Gabe von Eliquis und Vitamin-K-Antagonisten sollte vom Arzt der INR-Wert vor der nächsten Eliquis-Einnahme bestimmt werden. Die gleichzeitige Gabe von Eliquis und Vitamin-K-Antagonisten ist fortzuführen, bis der INR-Wert über 2 liegt. 

Hinweise für besondere Patientengruppen

Bei Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance unter 15 Milliliter pro Minute und bei Dialyse-Bedürftigkeit wird Apixaban nicht empfohlen. Für diese Patienten gibt es bislang keine Erfahrungen. Bei schwerer Nierenfunktionsschwäche (Kreatinin-Clearance 15 bis 29 Milliliter pro Minute) sollte die Anwendung streng überwacht werden. Eventuell muss der Arzt die Dosis anpassen.

Bei einer Lebererkrankung in Verbindung mit einer Blutgerinnungsstörung und einem ausgeprägtem Blutungsrisiko darf das Medikament keinesfalls gegeben werden. Bei schwerer Leberfunktionsstörung empfiehlt der Hersteller ebenfalls keine Anwendung. Bei leichter oder mäßiger Leberfunktionsstörung (Child-Pugh A oder B) kann die Einnahme erfolgen, wenn die Patienten sorgfältig und regelmäßig ärztlich überwacht werden.

Bei erhöhten Leberwerten (ALAT/ASAT über das 2-Fache des oberen Grenzwertes des Normbereichs) oder mit Gesamt-Bilirubin-Werten über das 1,5-Fache des oberen Grenzwertes des Normbereichs liegen bislang keine Erfahrungen vor. Daher sollten diese Patienten Eliquis nur bei sorgfältiger, ärztlicher Kontrolle anwenden. Zudem wird eine ALAT-Wert Kontrolle routinemäßig vor einem medizinischen Eingriff empfohlen.