- Anzeige -

Duravolten 100 mg Nebenwirkungen

Achtung!

Dieses Medikament ist außer Handel. Beachten Sie unbedingt diese Hinweise!
Hersteller
Merck dura GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Nebenwirkungen bei der Anwendung von Duravolten 100 mg gegebenenfalls auftreten können. Dabei bedeutet:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit mangels Daten nicht abschätzbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Diclofenac, der Wirkstoff in Duravolten 100 mg haben?

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Diclofenac in Duravolten 100 mg lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Innerliche Anwendung

  • Niedrige, frei verkäufliche Dosierungen

    Häufige Nebenwirkungen:
    Erregung, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Bauchschmerz, Blähungen, Appetitlosigkeit, Transaminasen-Erhöhung, Hautausschlag.

    Seltene Nebenwirkungen:
    Überempfindlichkeiten, allergische Reaktion (einschließlich Blutdruckabfall und Schock), Benommenheit, Asthma (einschließlich Atemnot), Magenschleimhautentzündung, Magen-Darm-Blutung, Bluterbrechen, blutiger Durchfall, Teerstuhl, Magen-Darm-Geschwüre (mit oder ohne Blutung, ohne Durchbrüche), Leberentzündung, Gelbsucht, Leberfunktionsstörung, Nesselfieber, Wassereinlagerungen im Gewebe.

    Sehr seltene Nebenwirkungen:
    Blutplättchenmangel, Weiße Blutkörperchen-Mangel, Blutarmut (einschließlich hämolytischer Anämie und aplastischer Anämie), Granulozyten-Fehlen, angioneurotisches Ödem (einschließlich Gesichtsschwellung), Orientierungslosigkeit, Depressionen, Schlaflosigkeit, Alpträume, Reizbarkeit, Psychosen, Empfindungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Krämpfe, Angstgefühle, Zittern, nicht-infektiöse Gehirnhautentzündung, Geschmacksstörungen, Schlaganfall, Sehstörung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Ohrensausen, Hörstörungen, Herzklopfen, Brustschmerz, Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Blutgefäßentzündung, Lungenentzündung, Dickdarmentzündung (einschließlich blutiger Dickdarmentzündung und Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung) Verstopfung, Mundschleimhautentzündung, Zungenentzündung, Speiseröhrenbeschwerden, Darmverengungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, heftige Leberentzündung, Hautausschlag (einschließlich Blasenbildung, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Dermatitis exfoliativa), Hautrötungen (einschließlich Erythema multiforme), Haarausfall, Lichtüberempfindlichkeit, Unterhautblutungen (auch allergisch), Juckreiz, akutes Nierenversagen, Bluturin, Urineiweiß, nephrotisches Syndrom, Nierenkörperchenentzündung, Papillennekrose, Verschlechterung Infektions-bedingter Entzündungen (beispielsweise Entwicklung einer Gewebs-zerstörenden Muskelentzündung).
  • Höhere, verschreibungspflichtige Dosierungen

    Häufige Nebenwirkungen:
    Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, leichte Blutungen im Magen-Darm-Trakt (dadurch manchmal Blutarmut).

    Gelegentliche Nebenwirkungen:
    Magengeschwüre, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Erhöhung der Leberenzymwerte, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautjucken.
    Bei Zäpfchen: örtliche Reizerscheinungen, blutige Schleimabsonderungen oder schmerzhafter Stuhlgang.

    Seltene Nebenwirkungen:
    Blutiges Erbrechen, Blutstuhl, blutiger Durchfall, Leberschäden, Blutarmut (Anämie), Störungen der Blutbildung mit Blutzellverlusten, Nesselfieber, Haarausfall, Wasseransammlungen in Armen und Beinen.

    Sehr seltene Nebenwirkungen:
    Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis), Zungenentzündungen (Glossitis), Verletzungen der Speiseröhre, Unterbauchbeschwerden, blutende Dickdarmentzündungen, Verschlechterung entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, Verstopfung, Darmverengungen, Tastsinnstörungen, Geschmackssinnesstörungen, Sehstörungen, Ohrensausen, Hörstörungen, Gedächtnisstörungen, Desorientierung, Angststörungen, Alpträume, Zittern, Depressionen, Symptome einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung, Nierenschädigungen, Nierenentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Herzrasen, Brustschmerzen, Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche, Blutgefäßentzündungen (Vaskulitis) oder bestimmte Formen der Lungenentzündung, Hautausschlag mit Blasenbildung, Ekzeme, Hautrötungen, Lichtempfindlichkeit, Unterhautblutungen einschließlich allergischer Formen, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, allgemeine Hautröte).

    Besonderheiten:
    Während der Behandlung mit Diclofenac können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthma-Anfall, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum bedrohlichen Schock. Asthmaanfälle bei der Einnahme von Diclofenac können auch bei Menschen auftreten, die sonst nicht an Asthma leiden. Besonders groß ist die Gefahr bei Neurodermitis- und Heuschnupfen-Patienten.

    Bei einer Injektion in den Muskel kann es an der Injektionsstelle zu einem brennendem Gefühl kommen. Bei fehlerhafter Injektion können auch sterile Abszesse, so genannte Fettgewebsnekrosen, auftreten.

    In neueren Studien wurde herausgefunden, dass die Einnahme hoher Dosen von Diclofenac möglicherweise zu einem gesteigerten Herzinfarkt-Risiko führt. Besonders bei schon herzkranken Patienten sollte der Wirkstoff daher vorsichtig dosiert werden.

Äußerliche Anwendung


Häufige Nebenwirkungen:
Hautrötungen, Jucken, Brennen, Hautausschlag (auch mit Pustel- oder Quaddelbildung).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktdermatitis.

Besonderheiten:
Wenn Salben oder Gele mit Diclofenac großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet werden, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, wie sie unter Umständen nach innerlicher Anwendung auftreten können, nicht auszuschließen. In Einzelfällen können Magen-Darm-Störungen, allgemeiner Hautausschlag sowie Überempfindlichkeitsreaktionen wie Gesichtsschwellungen und Atemnot auftreten.

Bei der Verwendung eines Diclofenac-Wirkstoffpflasters kann es häufig zu Hautrötungen, Hautjucken oder allergischen Hautreaktionen kommen.