Dimetindenmaleat Gegenanzeigen

Dimetindenmaleat darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff.

Auf großen, insbesondere verletzten oder entzündeten Hautflächen dürfen ebenfalls keine Dimetindenmaleat-haltige Arzneien (wie Salben oder Gels) verwendet werden. Gleiches gilt bei bekannter Insektengiftallergie.

Dimetindenmaleat bei Schwangerschaft & Stillzeit

Grundsätzlich wird von einer nicht-lokalen Dimetindenmaleat-Anwendung während der Schwangerschaft abgeraten. Auch lokale Anwendungen sollten im ersten Drittel der Schwangerschaft vermieden werden, ebenso Verabreichungen über die Nase in den letzten beiden Dritteln der Schwangerschaft.

In der Stillzeit sollte eine nicht-lokale Anwendung von Dimetindenmaleat nur nach strenger ärztlicher Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen, da der Wirkstoff in die Muttermilch übertritt und unerwünschte Wirkungen beim Säugling nicht sicher auszuschließen sind. Die lokale Anwendung im Bereich der Brustwarzen während des Stillens ist untersagt.

Dimetindenmaleat und Kinder

Die Altersgrenzen für Kinder und Jugendliche sind je nach Präparat unterschiedlich. So dürfen beispielsweise Dimetidenmaleat-haltige Retardtabletten nicht bei Personen unter 18 Jahren angwendet werden. Dimetidenmaleat-haltige Dragees dagegen können bereits bei Kindern ab vier Jahren, Tropfen, Sirup und Injektionslösungen bereits ab dem zweiten Lebensjahr angewendet werden. Dimetidenmaleat-haltige Gels sollten bei Säuglingen und Kleinkindern nicht großflächig angewendet werden.