- Anzeige -

Digostada mite Dosierung

Hersteller
STADA GmbH
Wirkstoff
Verschreibung
rezeptpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Dosis und der Wirkspiegel von Digostada müssen sorgfältig und individuell eingestellt werden. Patienten mit einigen besonderen Krankheitsbildern müssen mit herabgesetzter Dosierung und unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung behandelt werden.

Die Tabletten sind mit 0,1 Milligramm und mit 0,2 Milligramm des Wirkstoffs Beta-Acetyldigoxin erhältlich. Um die gewünschte Dosierung zu erreichen, können auch mehrere niedriger dosierte Tabletten zusammen eingenommen werden.

Als Einleitungstherapie werden von Digostada mite (0,1 Milligramm) zur langsamen Aufsättigung der Dosis über circa 10 Tage einmal täglich zwei bis drei Tabletten gegeben. Die schnelle Aufsättigung innerhalb von zwei Tagen erfolgt mit dreimal täglich zwei Tabletten. Die weitere Erhaltungsdosis liegt bei Patienten bis zu 65 Jahren ohne Einschränkung der Nierenfunktion bei zwei bis drei Tabletten einmal täglich. Bei Leberfunktionsstörungen kann Digostada in der üblichen Dosis gegeben werden.

Bei Digostada 0,2 Milligramm wird als Einleitungstherapie eine langsame Aufsättigung über circa 10 Tage mit einmal täglich einer bis anderthalb Tabletten gewählt. Zur schnellen Aufsättigung werden über zwei Tage dreimal täglich eine Tablette gegeben. Die weitere Erhaltungsdosis liegt bei Patienten bis 65 Jahren ohne Einschränkung der Nierenfunktion bei einer bis anderthalb Tabletten einmal täglich. Bei Leberfunktionsstörungen kann Digostada in der üblichen Dosis gegeben werden.

Bei älteren Patienten (über 75 Jahren) und/oder bei Niereninsuffizienz muss die Dosis an die Nierenfunktion angepasst werden (an die Kreatinin-Clearance). Bei älteren Patienten kann es auch ohne Zeichen der Einschränkung der Nierenfunktion zur verminderten Ausscheidung von Digostada kommen. Deshalb sollte die weitere Erhaltungsdosis bei älteren Patienten bis 65 Jahren 0,3 Milligramm, bei Patienten über 65 Jahren 0,2 Milligramm und bei Patienten über 80 Jahren 0,1 Milligramm nicht überschreiten.