Clopamid + Reserpin Gegenanzeigen

Die Kombination darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe sowie gegen Sulfonamide (Wirkstoffe gegen Bakterien).

Ebenfalls untersagt ist die Anwendung von Clopamid + Reserpin bei einer Nierenfunktionsstörung mit stark eingeschränkter Harnproduktion und akuter Nierenentzündung. Gleiches gilt bei schweren Leberfunktionsstörungen (Leberversagen mit Bewußtseinsstörungen). Auch bei frischem Herzinfarkt verbietet sich eine Anwendung.

Außerdem sollte bei Depressionen (auch in der Vorgeschichte) oder bei säurebedingtem Magengeschwür und Colitis ulcerosa (chronisch-entzündliche Darmerkrankung) auf die Wirkstoffkombination verzichtet werden. Das gilt auch bei therapieresistentem Blutkaliummangel, Blutnatriummangel, Blutcalciumüberschuss, Volumenmangel sowie während einer Elektroschocktherapie.

Bei Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche, Herzmukeldurchblutungsstörung und schwerer Durchblutungsstörung im Gehirn darf der Blutdruck nur allmählich gesenkt werden. Die Reaktion des Patienten auf die Behandlung ist dabei sorgfältig ärztlich zu überwachen.

Bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) muss der Blutzuckerspiegel und bei Gicht der Harnsäurespiegel regelmäßig ärztlich kontrolliert werden.

Clopamid + Reserpin bei Schwangerschaft & Stillzeit

Clopamid + Reserpin sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewandt werden.

Clopamid + Reserpin und Kinder

Für die Behandlung von Kindern ist Clopamid + Reserpin nicht zugelassen.