Celiprolol Nebenwirkungen

Seltene Nebenwirkungen

Auftreten von Diabetes oder Verstärkung einer bereits bestehenden Diabeteserkrankung; Verschlechterung der Glukose-Verträglichkeit; Zunahme von Atembeschwerden bei bestehendem Asthma.

Sehr seltene und vereinzelt auftretende Nebenwirkungen:
Verstärkte Blutdrucksenkung; Herabsetzung der Pulsfrequenz; Erregungsleitungsstörungen am Herzen; Nachlassen der Herzleistung (Herzinsuffizienz); Atemstörungen in Form von Bronchospasmen; Depressionen; Auslösung der Erkrankung Schuppenflechte (Psoriasis) oder Verschlechterung von schuppenflechtenartigem Ausschlag.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe

Auftreten oder Verstärkung von Durchblutungsstörungen an den Händen (Raynaud-Syndrom) und Beinen (Charcot-Syndrom); Sehstörungen; Halluzinationen; Psychosen; Verwirrtheit; Alpträume; Potenzstörungen; Müdigkeit; Kopfschmerzen; Schlafstörungen; Schwindel; allergische Hautreaktionen wie Juckreiz und Rötungen; Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen; Verstopfung; Durchfall; Muskelkrämpfe; Muskelschwäche; Muskelzittern; Empfindungsstörungen wie Kältegefühl; Kribbeln in den Armen oder Beinen; Schweißausbrüche; Ohrensausen; vermindeter Tränenfluss; gehäuftes Auftreten von antinukleären Antikörpern (Eiweißstoffen der körpereigenen Abwehr, die mit Strukturen im eigenen Zellkern reagieren können).

Besonderheiten

Nach plötzlichem Absetzen des Wirkstoffs kommt es sehr häufig zu einem schnell ansteigenden Bluthochdruck (Rebound-Phänomen). Dies kann insbesondere nach längerer Anwendung oder bei Menschen mit einer Erkrankung an den Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit) auftreten. Celiprolol sollte daher über einen Zeitraum von sieben bis 14 Tagen Schritt für Schritt in der Dosis vermindert werden.