Carbaldrat – Wechselwirkungen
Die Aluminium-Ionen in Carbaldrat und anderen säurebindenden Mitteln (Antazida) können die Aufnahme anderer Arzneimittel beeinträchtigen. Besonders bei Antibiotika wie Tetrazyklinen, Cephalosporinen und Chinolonen (wie Ciprofloxacin, Norfloxacin, Pefloxacin) kann dadurch die Wirkung um bis zu 90 Prozent gemindert sein.
Weniger stark, aber immer noch bedeutsam, verringert Carbaldrat die Aufnahme folgender Wirkstoffe in den Körper:
Ein zeitlicher Abstand (ein bis zwei Stunden) zwischen der Einnahme von aluminiumhaltigen Mitteln und anderen Medikamenten oder sauren Getränken muss daher in jedem Fall eingehalten werden.
Weniger stark, aber immer noch bedeutsam, verringert Carbaldrat die Aufnahme folgender Wirkstoffe in den Körper:
- Digoxin (ein Herzglykosid)
- Cimetidin, Ranitidin, Famotidin (alles H2-Rezeptorenblocker gegen zu viel Magensäure)
- Propranolol, Atenolol und Captopril (alle zur Blutdrucksenkung)
- dem Malaria-Mittel Chloroquin
- dem Gichtmittel Allopurinol
- den nicht-steroidalen Antirheumatika wie Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Penicillamin und Naproxen
- dem Tuberkulose-Mittel Isoniazid
- Eisen-Präparaten (bei Blutarmut)
- Antikoagulanzien zur Blutverdünnung wie Dicumarol
- L-Thyroxin (bei Schilddrüsenunterfunktion)
- dem Pilzmittel Ketoconazol
- dem Antiepileptikum Gabapentin
- Bisphosphonate (bei Osteoporose)
- dem Psychopharmakon Chlorpromazin.
Ein zeitlicher Abstand (ein bis zwei Stunden) zwischen der Einnahme von aluminiumhaltigen Mitteln und anderen Medikamenten oder sauren Getränken muss daher in jedem Fall eingehalten werden.