Budipin Wirkung

Budipin zählt zu den Dopaminrezeptor-Agonisten, NMDA-Rezeptor-Antagonisten sowie den MAO-Hemmern. Budipin hat allerdings nur eine schwache anticholinerge Wirkung. Es beeinflusst fast alle bei der Parkinson-Krankheit betroffenen Botenstoffsysteme im Gehirn positiv. Diese Einwirkung auf unterschiedliche Neurotransmitter-Systeme unterscheidet diesen Wirkstoff von anderen Mitteln zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.

Das 1997 zugelassene atypische Parkinsonmittel hat einen vielseitigen Therapieansatz. Budipin wirkt stimulierend auf die Dopaminrezeptoren und ahmt die Wirkung des Botenstoffes Dopamin nach. Es hemmt zudem die Freisetzung des Botenstoffes Glutamat und verhindert die Wiederaufnahme von Dopamin in die Nervenzellen. Gleichzeitig wird das Enzym MAO (Monoaminooxydase) gehemmt, womit die Wirkung des Nervenbotenstoffs Dopamin noch verstärkt wird.

Durch eine frühzeitige Behandlung der Kranken mit Budipin lässt sich die Behandlung mit Levodopa nachweislich hinauszögern. Dabei ist der Haupteffekt von Budipin seine starke bewegungsfördernde Wirkung.
Lesen Sie auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen zu welcher der Wirkstoff Budipin gehört: Dopaminrezeptor-Agonisten Mittel zur Behandlung der Parkinsonkrankheit