Benzimidazole Wirkungsweise
Als Wurmmittel gebraucht, stören die Benzimidazole den Stofftransport im Wurm. Genauer gesagt: Weil diese Wirkstoffe kleine Stützeiweiße (Mikrotubuli) der Wurmzellen lahmlegen, können die Wurmzellen keinen Zucker mehr aufnehmen. Zucker aber ist als Hauptlieferant von Energie für einen Wurm überlebenswichtig. Indem die Aufnahme des energiespendenden Zuckers unterbunden wird, können die Würmer mit den befallenen Organen nicht mehr in Wechselwirkung treten und sterben ab.
Benzimidazole wirken fast ausschließlich nur auf den Stoffwechsel der Würmer und werden praktisch nicht durch die Darmwand in den allgemeinen Körperkreislauf aufgenommen. Sie weisen daher im normalen Behandlungszeitraum von wenigen Tagen kaum allgemeine Nebenwirkungen auf. Soll ein Wurmbefall der Leber bekämpft werden, müssen die Benzimidazole ungefähr einen Monat angewendet werden. Erst dann erreichen sie im Lebergewebe ausreichende Konzentrationen zur Abtötung bestimmter Wurmarten. Allerdings können sie auch Nebenwirkungen in der Leber auslösen. Daher ist bei einer längeren Behandlungsdauer ärztliche Kontrolle erforderlich.
Die Sonnenschutzwirkung der Benzimidazole kommt durch ihre chemische Struktur zustande. Sie löscht gewissermaßen die hautschädigenden Anteile (im Falle der Benzimidazole vorwiegend UV-B-Strahlen) aus dem Lichtspektrum, das auf die Haut trifft, aus. Als Sonnenschutz werden die Benzimidazole äußerlich auf die Haut aufgetragen und sind oft mit weiteren lichtschützenden Stoffen kombiniert.
Benzimidazole wirken fast ausschließlich nur auf den Stoffwechsel der Würmer und werden praktisch nicht durch die Darmwand in den allgemeinen Körperkreislauf aufgenommen. Sie weisen daher im normalen Behandlungszeitraum von wenigen Tagen kaum allgemeine Nebenwirkungen auf. Soll ein Wurmbefall der Leber bekämpft werden, müssen die Benzimidazole ungefähr einen Monat angewendet werden. Erst dann erreichen sie im Lebergewebe ausreichende Konzentrationen zur Abtötung bestimmter Wurmarten. Allerdings können sie auch Nebenwirkungen in der Leber auslösen. Daher ist bei einer längeren Behandlungsdauer ärztliche Kontrolle erforderlich.
Die Sonnenschutzwirkung der Benzimidazole kommt durch ihre chemische Struktur zustande. Sie löscht gewissermaßen die hautschädigenden Anteile (im Falle der Benzimidazole vorwiegend UV-B-Strahlen) aus dem Lichtspektrum, das auf die Haut trifft, aus. Als Sonnenschutz werden die Benzimidazole äußerlich auf die Haut aufgetragen und sind oft mit weiteren lichtschützenden Stoffen kombiniert.