Medizinisches Lexikon

Lebendimpfstoff

Ein Lebendimpstoff besteht aus abgeschwächten, vermehrungsfähigen Krankheitserregern. Diese werden in den Körper gespritzt, um ihm eine Infektion vorzutäuschen. Dadurch soll das Immunsystem zur Bildung von Abwehrkräften angeregt werden. Die Verabreichung von Lebendimpfstoff ist eine besondere Form der Schutzimpfung. Sie wird zum Beispiel angewendet, um Tuberkulose, Typhus, Masern und Röteln vorzubeugen.