Malaria Ursachen

Die Malaria stellt eine der am weitesten verbreitete Infektionskrankheit der Welt dar. Die Zahl der jährlichen Erkrankungen geht in den dreistelligen Millionenbereich hinein. Kinder sind besonders gefährdet. Reisende in tropische und subtropische Gebiete stellen in Europa die Gruppe der an Malaria erkrankten Personen dar; dies meist aufgrund einer mangelhaften Vorsorge gegenüber der Erkrankung. Die Infektion wird durch die weibliche Anopheles-Mücke übertragen.

Malaria wird in drei Formen unterteilt. Es werden vier Erreger unterschieden. Malaria tertiana wird durch das Plasmodium vivax und das Plasmodium ovale hervorgerufen, Malaria quartana durch das Plasmodium malariae. Die dritte Form der Malaria, die Malaria tropica wird durch das Plasmodium falciparum bedingt.

Die Malariaparasiten vermehren sich geschlechtlich in der Mücke. Im Menschen findet die ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung statt. Der Stich einer infizierten Anopheles-Mücke bringt Sporozoiten in die menschliche Blutbahn. Es erfolgt der Transport in die Leber. In der Leber vermehren sie sich und bilden Schizonten, die zu Merozoiten werden. Diese werden durch den Zerfall der betroffenen Leberzellen ausgeschwemmt und gelangen in die Blutbahn zurück. Dort nisten sie sich in den roten Blutkörperchen ein, wo sie sich wieder vermehren, bis das rote Blutkörperchen quasi platzt.

Während dieser Zeit reifen einige der Merozoiten zu Gameten heran. Die Ausreifung und Fortpflanzung der geschlechtlichen Gameten kann aber nur in der Mücke erfolgen. Das Aufsaugen von infiziertem menschlichem Blut durch die Mücke bei einem Stich bringt den Parasiten in die Anopheles-Mücke zurück. Der Entwicklungszyklus des Erregers beginnt erneut - und die Infektion wird weiter verbreitet.