Malaria Selbsthilfe & Vorbeugung

Ist eine Reise in ein malariagefährdetes Gebiet geplant, sollte man sich zuvor bei seinem Hausarzt oder dem nächsten Tropeninstitut erkundigen, wie hoch das Malariarisiko einzuschätzen ist und ob eventuell schon Resistenzen der dortigen Erreger bekannt sind. Der Arzt wird dann entsprechend vorbeugende Medikamente (Chemoprophylaxe) verschreiben.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass die alten Mittel der Mückenabwehr noch immer von außerordentlicher Bedeutung sind, denn keine medikamentöse Prophylaxe schützt 100%ig gegen eine Infektion. Hierzu zählen das Tragen von langen Hosen und langärmeligen Oberteilen in hellen Farben nach Einbruch der Dunkelheit, die Benutzung von Insektenabwehrmitteln auf unbedeckten Körperstellen, das mückensichere Vergittern von Fenstern und Türen sowie das Schlafen unter Moskitonetzen.

Wann zum Arzt bei Malaria

Wichtig ist es, den Arzt bei Krankheitssymptomen aller Art über einen Tropen- bzw. Auslandsaufenthalt zu informieren, auch wenn dieser bereits Monate zurückliegt.

Bei Auftreten von Fieber, grippeähnlichen Symptomen, Erbrechen oder Durchfall nach Aufenthalt in einem malariagefährdeten Gebiet sollte an die Erkrankung gedacht werden. Der Arzt kann dann umgehend eine entsprechende Diagnostik einleiten.