Schützende Wirkung von B-Vitaminen

Die B-Vitamine Folsäure und Vitamin B6 können dazu beitragen, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken.

Gemüse und Obst enthalten viele B-Vitamine
Bei Frauen können diese B-Vitamine das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko herabsetzen, bei Männern das Risiko für Herzinsuffizienz. Zu diesem Ergebnis kamen japanische Forscher der Universität Osaka in ihrer groß angelegten Studie „Japan Collaborative Cohort (JACC)". In einem Zeitraum von 14 Jahren hatten sie 23.199 Männer und 35.611 Frauen zwischen 40 und 79 Jahren beobachtet. Ein wichtiges Kriterium war dabei der Vitamin-B-Konsum der Studienteilnehmer. Es stellte sich heraus, dass Männer, die mehr Folsäure und Vitamin B6 zu sich nahmen, deutlich seltener an Herzinsuffizienz starben, als Männer mir geringer Vitamin-B-Zufuhr. Bei den Frauen mit hohem Vitamin-B-Konsum kam es seltener zu Todesfällen infolge von Schlaganfall, Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten.

Die Erklärung für diesen Schutzeffekt der B-Vitamine kennen die Forscher ebenfalls: Folsäure und Vitamin B6 scheinen den Homocystein-Spiegel zu senken. Zu viel Homocystein im Blut kann die Gefäße schädigen und die Entstehung von Blutgerinnseln begünstigen.

Gute Folsäure-Lieferanten sind alle Gemüse- und Obstsorten sowie Getreide. Vitamin B6 steckt ebenfalls in Gemüse sowie in Vollkornprodukten, Fisch, Leber und Fleisch.

Wir haben weitere Informationen für Sie zusammengestellt, wie Sie durch eine gesunde Lebensweise einem Herzinfarkt vorbeugen und Ihr Schlaganfall-Risiko minimieren können.