Hinweise zum Kopfstand

Falten Sie Ihre Yogamatte ein- bis zweimal, sodass Sie eine stärkere Unterlage für den Kopf haben. Gehen Sie nur dann zum jeweils nächsten Schritt über, wenn Sie sich sicher fühlen. Sollten Sie wackelig werden, setzen Sie ab und probieren Sie es noch einmal.

Nach der Übung

Yoga Stellung des Kindes
Stellung des Kindes
Begeben Sie sich zur Entspannung des Rückens in die Stellung des Kleinkindes.

Achtung

Bei folgenden Krankheiten sollten Sie keinen Kopfstand ausführen:

  • hoher Blutdruck
  • Magengeschwüre
  • Hoher Augendruck
  • erst kürzlich zurückliegende Knochenbrüche.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, befragen Sie vorher Ihren behandelnden Arzt.

Wirkung

Man nennt den Kopfstand den "Vater der Asanas". In seiner wohltuenden Wirkung stellt er alle anderen Übungen in den Schatten. Im Kopfstand wird der ganze Organismus "auf den Kopf gestellt". Dadurch werden das Gehirn und der gesamte Körper gut durchblutet und der Kreislauf wird angekurbelt.

Die Übung belebt und energetisiert. Der Kopfstand wirkt Blutstauungen, insbesondere im Bauchraum und in den Beinen entgegen. Damit beugt er Krampfadern vor oder lindert schon bestehende Beschwerden. Ein großer Teil des Körpergewichts lastet auf dem Kopf. Die Lendenwirbel, die normalerweise das Gesamtgewicht tragen, werden entlastet. So schwinden Kreuzschmerzen häufig schon nach einigen Sekunden.

Die Nebenhöhlen werden gereinigt, da das Sekret in dieser Stellung gut ablaufen kann. Die Nerven beruhigen sich. Durch die gute Durchblutung des Bauchraums werden die Organe in ihrer Funktion angeregt, Verdauung und Ausscheidung verbessern sich. Der Kopfstand wirkt vorbeugend gegen Erkältungen, Kopfschmerzen und Migräne. Regelmäßiges Üben fördert einen erholsamen Schlaf und wirkt Schlafstörungen entgegen.