Bauchfett absaugen?

Paar läuft am Strand
Im Zeitalter des medizinischen Fortschritts ist vieles möglich. Auch eine operative Entfernung des Bauchfetts. Neben der Bauchdeckenstraffung kommt die Fettabsaugung in Frage. Mittlerweile ist die Fettabsaugung ein weitgehend standardisiertes Verfahren.

Der Eingriff kann bei kleinen Mengen und an unempfindlichen Stellen bei örtlicher Betäubung und sogar ambulant vorgenommen werden. Bei größeren Absaugemengen ist auf alle Fälle eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderlich.

Ist die Haut ausreichend elastisch, schrumpft der Hautmantel nach dem Eingriff und passt sich den neuen Konturen an. Unterstützt wird die Rückbildung durch eine Kompressionskleidung, die mindestens zwei Wochen lang getragen werden sollte.

Wenn die Haut nicht elastisch genug ist, kann sie durch das Fettabsaugen schlaff werden und muss unter Umständen zusätzlich gestrafft werden. Nur so wird der gewünschte ästhetische Erfolg erreicht.

Beachten Sie, dass Fettabsaugen kein Mittel zur Gewichtsreduktion ist. Sie werden nach der Operation nicht wesentlich leichter sein. Ziel ist die Beseitigung von Problemzonen und einfach eine schöne Silhouette.

Wenn Sie Ihre Ernährung nicht umstellen und nicht sportlich aktiv werden, lagert Ihr Körper die überschüssigen Kalorien bald wieder als Fett in seinen Depots. Zudem ist das Fettabsaugen ein recht kostspieliges Vergnügen.

Die Bauch-OP kostet Sie mindestens 3.000 Euro. Für eine eventuell notwendige Bauchdeckenstraffung müssen Sie zusätzlich ins Portemonnaie greifen.

Und: Jede Operation birgt Risiken. Mit welchen Nebenwirkungen Sie unter Umständen rechnen müssen, lesen Sie auf der nächsten Seite.