Großer Schritt - kleiner Schnitt
Bei der Sterilisation des Mannes (Vasektomie) werden im Rahmen eines ambulanten Eingriffs die Samenleiter durchtrennt. Dadurch gelangen keine Samenzellen mehr ins Ejakulat. So wird die Flüssigkeit genannt, die beim Orgasmus austritt und normalerweise die Samenzellen umgibt. Die Flüssigkeit wird in der Prostata gebildet, tritt daher nach dem Durchtrennen der Samenleiter beim Orgasmus weiterhin aus.
Der Hormonhaushalt des Mannes wird durch die Sterilisation nicht gestört. Daher wird weder die sexuelle Lust beeinflusst noch kommt es zu Veränderungen der sexuellen Potenz oder des Orgasmus. Der Pearl-Index der Sterilisation des Mannes liegt bei 0,1 bis 0,3 – die Methode ist also als sehr sicher anzusehen. Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt.